Musik von ABBA bis Verdi

Ob Rocksong oder Oper: Das Orchester Klaus Ammann begeistert 

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Klaus Ammann begeisterte sein Publikum mit Bigband und Orchester am Wochenende auf dem Hauptplatz.
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Klaus Ammann begeisterte sein Publikum mit Bigband und Orchester am Wochenende auf dem Hauptplatz.

Landsberg – Die Kultur neigt sich der Sommerpause entgegen – aber nicht, ohne noch ein paar Mal auf die Pauke zu hauen. Am Samstagabend begrüßte die Stadt Landsberg das Orchester Klaus Ammann. Bei lauem Wetter ertönten, zuerst im Bigband- später im Orchester-Format, Popsongs, Filmusik-Ohrwürmer, Volkslieder, Rock’n’Roll, Swing und am Ende gar Evergreens der Oper. Getreu Ammanns Devise „Vielfalt ist unsere Stärke“ war für – fast – jeden was dabei.

Schon von Anfang ist der Hauptplatz gut gefüllt. Und während des Konzerts werden es immer mehr Menschen, die den 35 Musikern und ihrem Allgäuer Bandleader begeistert zujubeln. Punkt 19 Uhr kommen die Musiker auf die Bühne: im ersten Teil „nur“ die Bigband, 25 Musiker. Und schon die ersten drei Stücke erfüllen Ammans Vielfalt-Credo: Heinz Gietz‘ „Musik ist Trumpf“ aus den 70ern, „Willkommen“ aus „Cabaret“ und „Manhattan Jive“ im Bigband-Sound Hugo Strassers.

Die Bigband Klaus Amman ist aus der 1972 gegründeten „Little Schoolband“ hervorgegangen. Und die hatte durchschlagenden Erfolg, durfte sie doch bei den Proms-Konzerten in der Londoner Royal Albert Hall spielen. Vor 45 Jahren wurde daraus die Bigband Klaus Ammann samt erweiterter Orchesterformation, ein festes Ensemble. Die Vorbilder Ammans? Wer sonst als die beiden Größen des deutschen Bigband-Sounds: Hugo Strasser und Max Greger. Das Besondere bei Ammann: Die meisten der gespielten Stücke sind von ihm für „seine“ Band arrangiert.

Klaus Ammann begeisterte sein Publikum mit Bigband und Orchester am Wochenende auf dem Hauptplatz.

Amman ist kein klassischer Entertainer. Er sagt die Titel an – damit hat es sich. Dennoch ist die Stimmung auf dem Hauptplatz von Anfang an hervorragend. Über tausend Sitzplätze, dazu viele „private“ Stühle, eine exklusive Reihe Liegestühle am Schmalzturm. Sind am Anfang des Abends noch freie Flächen zu sehen, ist am Ende – Ammann spielt bis fast halb zwölf Uhr – alles proppenvoll.

Zum Ende der Bigband-Vorrunde ein erstes Highlight: Elvis‘ „In the Ghetto“, überzeugend performt von einem der Trompeter. Den Abschluss zur Pause macht der Glen-Miller-Swing-Klassiker „In the Mood“ – bevor nach kurzer Ess-, Trink- und Pinkelpause die Streicher mit auf die Bühne kommen. Von „New York, New York“ über „Dancing Queen“ bis hin zu „Skyfall“ aus James Bond oder Tina Turners „Simply the Best“, nicht zu vergessen Ennio Morricones Klassiker aus „Spiel mir das Lied vom Tod“ und „Es war einmal in Amerika“: Das Orchester Klaus Ammann kann alles und gibt alles.

Gegen Ende dann nochmals ein Aufhorcher, der das Publikum zum Toben bringt: ein Opern-Medley – Puccinis „Nessun Dorma“ oder auch Verdis Gefangenenchor – gemischt mit „Wiener Blut“. Und schließlich sogar „Muss I denn zum Stedele hinaus – Eintönigkeit kann man der Ammann-Formation sicher nicht vorwerfen.

Die vom städtischen Veranstaltungsmanagement organisierte, kostenlose Veranstaltung begeisterte. Schätzungen der Zuschauerzahlen variierten von 2.000 bis 5.000 – Letzteres sicher etwas übertrieben… Kurzum: Es war voll. Wovon auch die Feuerwehr Landsberg profitierte und sich über zahlreiche Spenden freute.

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