Ihre Meinung ist gefragt:

Braucht Landsberg eine "Bürgerpolizei"?

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Sie arbeitet präventiv und verhindert allein durch ihre Anwesenheit Störungen: die Sicherheitswacht. Bald auch in Landsberg?

Landsberg – Auf der Übersichtskarte des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd ist der Landkreis Landsberg ebenso unbefleckt wie der Nachbarkreis Starnberg: Sicherheitswacht? Fehlanzeige. Das soll sich jetzt ändern. Am kommenden Mittwoch beschäftigt sich der Stadtrat mit der Einführung einer „Bürgerpoli­zei. Der KREISBOTE führt dazu eine anonyme Umfrage durch: Braucht Landsberg eine "Bürgerpolizei"?

Neu ist das Thema in der Lechstadt allerdings nicht. Bereits im Herbst 2007, kurz nach Abschluss der Pilotprojektphase, hatte der damalige CSU-Stadtratskandidat Thomas Bihler die Einführung einer Sicherheitswacht gefordert; die 59. wäre es im Freistaat gewesen. Doch der damalige Stadtrat lehnte ab.

Am kommenden Mittwoch wird man sich gewiss intensiver mit dem Thema auseinandersetzen. Denn zwischenzeitlich sind im Freistaat in 109 Sicherheitswachen rund 870 Bürgerpolizisten unterwegs – in der Region unter anderem in Buchloe, Kaufbeuren und Schongau. Die Erfahrungen dort sind durchwegs positiv.

Ihm Rahmen ihres jüngsten „Sicherheitsgeprächs“ kamen Vertreter des städtischen Ordnungsamtes und der Polizei überein, dass die Einführung einer Sicherheitswacht in Landsberg Sinn machen würde. Die nicht uniformierten, aber mit blauer Einsatzjacke ausgestatteten „Bürgerpolizisten“ sollen vor allem dem Vandalismus und der Straßenkriminalität entgegenwirken. Ihr Einsatzort ist dort, wo Straftaten drohen: größere Wohnsiedlungen und Gebäude, öffentliche Anlagen und Einrichtungen, Bahnhöfe, das Umfeld von Asylbewerber-Unterkünften. Geschieht etwas Verdächtiges, informiert die Sicherheitswacht über Funk die nächste Polizeistreife. Selbst eingreifen darf sie nur im Ausnahmefall; auf frischer Tat ertappte Täter dürfen bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Bewerben kann sich, wer zwischen 18 und 62 Jahre alt ist.

Stimmen Sie ab!

Was die Politik und Polizei fordern, ist die eine Sache, die Wünsche des Bürgers die andere. Gerade bei der Frage, ob die Einführung einer Sicherheitswacht in Landsberg das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung tatsächlich steigert, gehen die Meinungen weit auseinander. Dem möchte der KREISBOTE auf den Grund gehen. Bei unserer Umfrage können Sie bis Sonntag, 28. Januar, mit einem Klick kundtun, was Sie von einer "Bürgerpolizei" in der Lechstadt halten. Keine Sorge, die Umfrage ist garantiert anonym. Stimmen Sie ab!

Die Leserumfrage ist beendet.
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Anonyme Umfrage: Braucht Landsberg eine Sicherheitswacht?
Ja
60.04%
Nein
39.95%

Toni Schwaiger

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