Die Papiertonne kommt

Werden ab 3. Januar verteilt und ab 31. Januar geleert: die neuen Altpapiertonnen und -container des Landkreises. Foto: LRA

Die Einführung einer kommunalen Papiertonne hat der Kreistag bekanntlich bereits im vergangenen April beschlossen. In seiner jüngsten Sitzung schuf das Gremium nun letzte rechtliche Grundlagen, indem es die Änderung der Abfallwirtschaftssatzung beschloss. Damit steht der Auslieferung der Tonnen ab Januar nichts mehr im Weg.

15046 Haushalte haben die neue Tonne im Landkreis bislang geordert, der Großteil hat sich dabei für die kleinere Variante mit einem Fassungsvermögen von 240 Litern entschieden, gab Johann Bernauer von der der Kommunalen Abfallwirtschaft bekannt. Besonders hoch ist die Nachfrage in Landsberg, Kaufering und Dießen. Allein von dort seien rund 5500 Bestellungen eingegangen, so Bernauer, der ein deutliches Gefälle zwischen städtischem und ländlichem Bereich feststellte. Ab dem 3. Januar werden die bestellten Papiertonnen an die Haushalte verteilt, zuerst in den Gemeinden Apfeldorf, Fuchstal, Reichling, Rott, Thaining und Vilgertshofen. Über die weiteren Auslieferungstermine informiert das Landratsamt laufend im Internet unter www.abfallberatung-landsberg.de. Seitlich an jeder Tonne ist ein Aufkleber mit der Anschrift des Grundstücks, auf dem die Tonne genutzt werden soll, angebracht. Der Name des Grundstückseigentümers ist aus Datenschutzgründen nicht aufgeführt. Dafür befindet sich die zehnstellige PK.-Nummer auf dem Aufkleber. Diese Nummer findet sich auch auf dem letzten Abfallgebührenbescheid und ermöglicht eine Zuordnung zum Eigentümer. Bereits am 31. Januar sollen die Tonnen das erste Mal geleert werden, den Anfang macht Dießen. Ab dann erfolgt die Abfuhr in der Regel alle vier Wochen. Die genauen Termine können die Haushalte dem Info-Blatt entnehmen, das jeder ausgelieferten Tonne beigefügt werde, wies Bernauer hin. Eine kleinere Variante als die 240-Liter-Tonne – wie von manchen gefordert – schloss er zumindest für die kommenden drei Jahre, für die der Vertrag mit dem Entsorgungsunternehmen Veolia läuft, aus. „Wir werden erst die Erfahrungen abwarten.“ Dies gelte auch für die Selbstanlieferungsstellen im Landkreis. So werde man dort die Anzahl der Papiercontainer nicht verringern, solange die angelieferte Menge nicht deutlich zurückgehe, kündigte Bernauer an. Neben der Änderung der Abfallwirtschaftssatzung beschlossen die Kreisräte auch die vom Kreisausschuss vorgeschlagenen neuen Abfallgebühren. Damit dürfen sich die Landkreisbürger ab dem 1. Januar über deutlich geringere Preise freuen. Die Grundgebühr für die 120-Liter-Tonne etwa sinkt von 53,38 auf 44,92 Euro.

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