Hilti baut wieder

Investitionen in die Zukunft

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Auf der Westseite des Hilti-Areals in Kaufering (Foto) ist ein Parkhaus für rund 500 Fahrzeuge geplant.

Kaufering – Hilti wird in den nächsten Jahren den Standort Kaufering weiter ausbauen und modernisieren. Mit der jetzt vorgesehenen Erweiterung dokumentiert der Spezialist für Befestigungstechnik einmal mehr, dass die Marktgemeinde Kaufering ein wichtiger Standort für Hilti im Konzernverbund ist.

Vor dem Hintergrund eines „veränderten Marktumfelds“ habe Hilti seine Unternehmensstrategie überarbeitet und den Fokus im Hinblick auf die kommenden Herausforderungen geschärft, so Unternehmenssprecherin Claudia Wallner. Die Strategie „Champion 2020“ laute „Nachhaltige Wertgenerierung durch Marktführerschaft und Differenzierung“.

Um dafür die Voraussetzungen zu schaffen, sollen zum einen weiter Arbeitsplätze gesichert und geschaffen und zum anderen die Gebäude im Kauferinger Süden in den nächsten Jahren weiter modernisiert und ausgebaut werden. „Für diese Aktivitäten haben wir ein Stufenkonzept mit allen am Standort befindlichen Gesellschaften erstellt, welches in den nächsten Jahren bis 2020 sukzessive umgesetzt wird“, erläutert Jochen Olbert, Geschäftsführender Direktor der Hilti Deutschland AG.

In einem ersten Schritt wurde mit dem Umbau des Personalrestaurants begonnen, um die Kapazität um rund 40 Prozent zu erweitern. Im Herbst öffnen dann die neuen Räumlichkeiten mit einem neuen Gastronomiekonzept für die Hilti-Mitarbeiter ihre Pforten.

In der nächsten Bauphase wird auf der Westseite des Hilti-Geländes ein Parkhaus mit Platz für rund 500 Fahrzeuge errichtet. Baubeginn werde laut Wallner voraussichtlich schon im Mai sein, die Fertigstellung ist bis Ende dieses Jahres geplant. Und in einem weiteren Schritt werde dann, ebenfalls auf der Westseite, ein neues Gebäude für ein Trainings- und Kundenzentrum entstehen.

„Das Besondere an unserem Standort in Kaufering ist, dass wir hier die gesamte Wertschöpfungskette abbilden. Entwicklung, Produktion, Logistik und Vertrieb arbeiten Hand in Hand“, sagt Hilti-Geschäftsführer Dr. Thomas Berden. Für die weitere Entwicklung und den Vertrieb der Hilti-Produkte benötige man mehr Kapazität – „und dafür schaffen wir jetzt die notwendigen Voraussetzungen“, so Berden.

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