Neue Kunst-Spitze

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Petra Ruffing und Roland Müller führen die Künstlergilde Landsberg zu ihrem 80-jährigen Jubiläum.

Landsberg – Mit neuem Elan und zwei frisch motivierten Vorsitzenden kann die Landsberger Künstlergilde in ihr Jubiläumsjahr starten. Darüber sind wohl am meisten die Mitglieder selbst froh. Einstimmig haben sie bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung die Chance für ihr glückliches Weiterbestehen genutzt, die akuten Probleme scheinen damit erst einmal passé.

Der bisherige 1. Vorsitzende Gerhard Heitzer schilderte im seinem Jahresrückblick die organisatorischen Aufgaben als zeitlich zu umfangreich, sowohl für ihn, als auch für seine Stellvertreterin Dietlind Sadowsky; auch sie sei am Rand ihrer Belastbarkeit gestanden und habe sich den Dank für ihr Engagement für den Verein in dieser „Notsituation“ mehr als verdient. Nun sei eine neue offizielle Führung für das Fortbe­stehen der Gilde geboten.

Als Wahlleiter durfte Gerhard Hartmann sein glückliches Händchen zur Verfügung stellen, denn das Weitere ging dann überraschend schnell über die Bühne. Petra Ruffing hieß der einzige Wahlvorschlag für den ersten Vorsitz, und das Votum für sie war einstimmig. Die Juristin findet sich auch in der Stadtratsliste der Landsberger CSU. Der Tip für ihre Kandidatur kam wohl von Bürger­- meisterin Sigrid Knollmüller.

Ruffing freute sich über die Zustimmung von allen anwesenden Künstlern, sie werde sich große Mühe geben, der Aufgabe gerecht zu werden. „Ich hoffe, meine einsetzbare Kraft reicht aus“, meinte daran anschließend der auch einstimmig gewählte 2. Vorsitzende Roland Müller, ein in Augsburg tätiger Grafiker. Kassenprüfer neben Peter Achilles wurde Gernot Kragl.

Die Erstellung eines Katalogs für das 80-jährige Bestehen der Künstlergilde ist die nächste gemeinsame Aufgabe aller Mitglieder. Dafür wünschen sie sich gutes Gelingen und, wenn möglich, wieder einen Zuschuss vom Ministerium.

Max Dietz

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