Von Sonne bis Neptun

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Peter Geier (Aubildungsleiter Hirschvogel), Wolfgang Müller (Projektleiter), Wolfgang Pischel (Vorsitzender Frank Hirschvogel Stiftung), Jonathan Zerhoch (Schüler) und Oberbürgermeister Mathias Neuner bei der Einweihung.

Landsberg – Am Mittwoch vergangener Woche ist der Planetenweg zwischen Karolinenbrücke und Waldfriedhof offiziell eröffnet worden. Er geht auf ein Projekt zurück, mit dem sich eine Seminarklasse des Ignaz-Kögler-Gymnasiums (IKG) schon vor vier Jahren zu beschäftigen begann.

„Das Projekt begleitet mich schon durch meine gesamte Amtszeit“, schmunzelte Oberbürgermeister Mathias Neuner und verwies damit auf die lange Dauer, die der Planetenweg von seiner Konzeption bis zur Fertigstellung benötigte. „Wir haben den Zeitbedarf unterschätzt“, gab dann auch Wolfgang Müller, Leiter des Projekts und Fachbetreuer für Physik am IKG, zu. Schon der Oberstufenjahrgang 2012/14 hatte sich im Rahmen eines P-Seminars die Verwirklichung zum Ziel gesetzt.

Doch das Warten hat sich gelohnt, ist Neuner überzeugt: „Es ist so hochwertig geworden, wie wir uns das im Bauausschuss gewünscht haben.“ Dazu hatten neben den Schülern und ihrem Lehrer auch die Firma Hirschvogel, die Frank Hirschvogel Stiftung, das Designstudio Klare Linie, die Firma Stelzner, Politik, Verwaltung sowie der Bauhof ihren Beitrag geleistet.

Schon Ignaz Kögler, Namensgeber der Schule, war als Sternenkundler zu Berühmtheit gelangt und stand damit Pate für das Projekt. Auf einer Strecke von 2,7 Kilometern finden sich Informationen zu den acht Planeten unsere Sonnensystems. Für den „Aha-Effekt“, das Erleben der gewaltigen Dimensionen, sollte man diese Strecke von der Sonne bis zum Neptun einmal zu Fuß abgehen, findet Müller. „Denn ein Schritt auf dem Weg entspräche im originalen Maßstab einer Million Kilometer“, erklärt Schulleiterin Ursula Triller. Das gelänge in einer Stunde gut. Auch ohne vierfache Lichtgeschwindigkeit, die es für die tatsächliche Strecke bräuchte.

Rasso Schorer

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