Alle unter einen Hut bringen

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Als neutrale Stelle erarbeitet der Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum nun ein Konzept, wie das Warmfreibad in Greifenberg künftig bebaut, gestaltet und betrieben werden kann.

Greifenberg – Die Zukunft des Greifenberger Warmfreibades liegt jetzt zunächst in den Händen des Planungsverbands Äußerer Wirtschaftsraum München. Diesen hat jüngst der Kreisausschuss damit beauftragt, ein Bebauungskonzept für das Frei-bad-Gelände zu erstellen.

Damit sei sichergestellt, dass alle Interessen – die des Landkreises, der Gemeinde sowie des Fitnesstudiobetreibers und Investors Reinhard Klinke – unter einen Hut gebracht werden. Im Januar führte Landrat Walter Eichner noch ein Gespräch mit Greifenbergs Bürgermeister Johann Albrecht und Investor Klinke. „Zunächst war ein gemeinsamer Planungsauftrag des Landkreises, der Gemeinde und der Firma Klinke an ein Büro angedacht“, berichtet Kreiskämmerer Jürgen Felbinger. Das Honorar sollte zwischen den drei Parteien aufgeteilt werden. Zwischenzeitlich hat sich der Gemeinderat Greifenberg mit dem Thema befasst, auch Reinhard Klinke hat sich bereits an den Bund der Selbstständigen gewandt.

„Jetzt müssen wir das Heft in die Hand nehmen“, meint Landrat Walter Eichner, daher solle sich eine neutrale Stelle um die Angelegenheit kümmern. Auf Anregung der beiden GAL-Kreisräte Monika Groner und Josef Lutzenberger habe sich der Landkreis demnach mit dem Planungsverband in Verbindung gesetzt, damit er das Bebauungskonzept ausarbeitet.

Dieser zeigte bei einer Ortsbesichtigung im Februar Interesse, ein Konzept zu erstellen und sagte ein Angebot bis März zu. Der Planungsverband soll sich auch mit der Gemeinde abstimmen und die Interessen des Investors – soweit möglich – einbeziehen, erklärt Felbinger. Aus Sicht der Verwaltung sei das eine gute Lösung.

Das Konzept soll dann grundlegende Fragen klären, sagt der Kämmerer. Etwa befasst sich der Planungsverband damit, wo und wie das Warmfreibad auf dem Grundstück errichtet werden kann und ob die vorhandenen Gebäude mit einbezogen werden können. Auch muss geregelt werden, wie eine Zusammenarbeit mit dem Fitness-Studio Hardy´s, das von Klinke betrieben wird, aussehen kann und ob auch andere Investoren infrage kommen. Sollte das Projekt weitergeführt werden, stellt die Gemeinde einen Bebauungsplan auf.

Die Idee, dass der Planungsverband das Konzept erstellt, gefiel auch dem Kreisausschuss. Einstimmig erteilte er den Auftrag und stellte für die Ausarbeitung ein Budget in Höhe von maximal 25000 Euro bereit.

Janina Reich

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