Ein Platz für Schaidt

Als ein Symbol der Freundschaft und Verbundenheit ist am Sonntag in Geltendorf der Schaidter Platz eingeweiht worden. Die Enthüllung des neuen Straßenschildes bildete den Höhepunkt der dreitägigen Festlichkeiten, mit denen Geltendorf und die südpfälzische Gemeinde ihre 40-jährige Partnerschaft feierten.

Nach einem Festumzug durchs Dorf, angeführt vom Schaidter Spielmannszug, versammelten sich Einheimische und Gäste zwischen Maibaum und der Kirche St. Stephan rund um die Rasenfläche vor dem Alten Wirt, die künftig den Namen der Partnergemeinde trägt. „Ich bin dankbar und froh, dass sich unsere Freundschaft jetzt auch im Ortsbild ausdrückt“, so Bürgermeister Wilhelm Lehmann. In Schaidt gibt es bereits einen Geltendorfer Platz, der für einen fünfstelligen Eurobetrag mit einer Sandsteinmauer, einer neu angelegten Rasenfläche, einer Treppe und Sitzgelegenheiten hergerichtet wurde. Mit diesem Aufwand könne das finanzschwache Geltendorf nicht mithalten, bedauerte Lehmann. „Aber dieser Platz ist ein Symbol von unserer Seite. Wir nehmen unsere Freundschaft sehr ernst.“ Angesichts der vielen Kinder in der Besuchergruppe hoffe er, dass die Verbundenheit zwischen den beiden Orten „die nächsten 40 Jahre und darüber hinaus“ Bestand haben werde. Der Schaidter Ortsvorsteher Kurt Geörger würdigte die Einweihung als großartige Geste. „Ich habe in den Jahrzehnten unserer Partnerschaft viele Höhepunkte erlebt, aber diesmal wurden wieder alle Rekorde eingestellt.“ Den kirchlichen Segen erhielt der Schaidter Platz vom ehemaligen Geltendorfer Pfarrer Hans Schneider, seinem Walleshausener Kollegen Peter Vrankic und dem Schaidter Diakon Andreas Roth.

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