Die Platzherren vernascht

Vollen Einsatz zeigte Muriz Salemovic auch in Bobingen wieder: Er verwandelte den ersten der drei Treffer für den TSV Landsberg. Foto: Krivec

Mit einem 3:1-Erfolg ist der TSV Landsberg aus Bobingen zurückgekehrt. „Letztes Jahr hätten wir so ein Spiel noch mit 1:0 verloren“, meinte Trainer Sven Kresin, da die Gegner sich nur über weite Bälle definierten und den Landsbergern die Führung des Spielgeschehens überließen. Geschickt aber nutzten die Lechstädter ihre Chancen und brachten verdient wieder drei Punkte mit nach Hause.

Mit einem Rumpfteam waren die Mannen von Sven Kresin in Bobingen aufgelaufen, denn gleich vier Spieler (Hauke, Krötz, Engel, Klein) aus der Anfangsformation vom Gundelfinger Spiel mussten ersetzt werden. Sogar Torwart Heiland war als Spieler in den Bogen mit aufgenommen. Deshalb nahm Kresin einige Umstellungen in der Mannschaft vor: Buschel rutschte in die Innenverteidigung zu Nichelmann, Wochnik und Sanktjohanser nach außen. Kessler und Spreitzer rückten in die Anfangsformation und Kresin auf die Sechs. Treffer einkassiert Schon gleich zu Beginn der Partie in Bobingen hatte Salemovic die erste Chance des Spiels, aber er zog knapp am Tor vorbei. Bobingen versuchte Landsberg das Spiel zu überlassen und agierte immer wieder mit weiten Bällen um zum Abschluss zu kommen. Der TSV aber brachte zunächst wenig Zwingendes zustande und so kam es wie es kommen sollte: Bobingen spielte einen langen Ball in die Spitze, der abgefälschte Schuss eines Bobinger Spielers kam vor das Landsberger Tor und Roberto di Santo schoss mit der ersten Chance die 1:0-Führung (12. Minute) für die Platzherren. Nach dem Führungstreffer dauerte es einige Minuten bis sich die Landsberger wieder fingen. Nun versuchte der TSV den Druck auf die Bobinger zu erhöhen, ohne gleich wieder einen Konter zu kassieren. In der 44. Minute bekam Salemovic den Ball schließlich in die Gasse gespielt, vernaschte einen Bobinger Abwehrspieler und zog unhaltbar zum 1:1-Halbzeitstand ab. Nach der Pause reagierte Kresin und richtete seine Mannschaft offensiver aus. In der 57. war es dann soweit: Fülla zog ab, sein Schuss prallte von einem Bobinger Abwehrspieler ab, Torwart und Abwehrspieler waren sich nicht einig, Nuscheler spritzte dazwischen und vollendete zum 2:1 für Landsberg. Bobingen versuchte nun alles um zum Ausgleich zu kommen, aber in der 72. Minute erhöhte Landsberg noch auf 3:1. Der erst fünf Minuten zuvor eingewechselte Baris Ayoglu versenkte einen Abpraller im Bobinger Tor. In den letzten zehn Minuten hatten beide Mannschaften noch einige perfekte Chancen, unter anderem kam Landsbergs Ersatzkeeper Tobias Heiland, der im Sturm eingewechselt wurde, doch es blieb beim nicht unverdienten 3:1 für Landsberg. „Die Jungs haben sich super entwickelt und haben mit Herz gespielt“, lobte Trainer Sven Kresin sichtlich stolz auf die Leistung des Teams. Am Samstag ist dann der TSV um 15.30 Uhr zu Gast in Mindelheim. „Der nächste Gegner ist eine technisch sehr versierte Mannschaft“, so TSV-Sprecher Yildirim Hüseyin. „Hier müssen wir wieder alles abrufen, um zu bestehen.“

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