"Grenzen sind erreicht"

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Was mit dem Grundstück „Lechfeldwiesen 5“ hinterhalb des Kreisverkehres passiert, klärt der Marktgemeinderat in nächster Zeit.

Kaufering – Grundstücke in der Marktgemeinde seien sehr gefragt, jedoch fehle derzeit das Angebot, berichtete Bürgermeister Erich Püttner bei der Kauferinger Bürgerversammlung. Gestaltungsspielraum hat die Gemeinde im Moment nur noch im „Dorf“, wo man sich derzeit Gedanken über die Nachverdichtung mache.

„Wir stehen an den Grenzen der Entwicklung“, machte Püttner bei der Bürgerversammlung im Thomas-Morus-Haus klar. Innerhalb der Gemeindegrenzen gebe es nur noch eine unbebaute Fläche, die Eigentum der Gemeinde sei. Dabei handle es sich um das Grundstück „Lechfeldwiesen V“ am 2014 gebauten Kreisverkehr in Kaufering-Nord zwischen dem Berliner Ring und der Hessenstraße. „Der Marktgemeinderat wird sich in nächster Zeit Gedanken machen, was mit dieser Fläche geschieht“, kündigte Püttner an.

Im Süden, Westen und Osten der Marktgemeinde sei die Gemarkungsgrenze bereits erreicht. Möglichkeiten für Wohnraumschaffung sieht der Bürgermeister deshalb nur noch im Osten, im Kauferinger „Dorf“. Dort sei in absehbarer Zeit eine Nachverdichtung geplant, für die derzeit der Bebauungsplan erarbeitet werde. Prämisse für die Planungen der Gemeinde sei dabei, die „dörflichen Strukturen zu erhalten“ und „das Gesicht zu wahren“.

Zuletzt seien auch diverse Unternehmen, berichtet der Rathauschef, mit ihrem Standort in die Marktgemeinde umgezogen. „Die Flächen in der Viktor-Frankl-Straße sind bis auf eine alle verkauft.“ Jedoch stellte Püttner jenen, die mit einem Umzug nach Kaufering liebäugeln, eine Möglichkeit in Aussicht. „Anfang 2017 überlegt der Marktgemeinderat, wo noch Flächen zugekauft werden können.“ Die Kosten dafür seien derzeit allerdings immens: „Kauferinger Grund ist zur Zeit hochpreisigst.“

Marco Tobisch

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