Produktion läuft – Schuster Präzision in "langwierigem Prozess"

Bei der Schuster Präzision Werkzeug-Maschinenbau GmbH wird nach dem Insolvenzantrag Anfang April unvermindert weitergearbeitet. Das hat die Augsburger Niederlassung der Neu-Ulmer Kanzlei Schneider, Geiwitz & Partner, Neu-Ulm, des vorläufigen Insolvenzverwalters Christian Plail bestätigt.

Auf Anfrage des KREISBOTEN erläuterte Kanzleisprecherin Anneliese Ruppert-Janzyk, dass Plail weiterhin die Vermögenssituation des Denklinger Unternehmens prüfe. „Das ist ein langwieriger Prozess.“ Der Termin für die Eröffnung des Insolvenzverfahrens stehe noch nicht. Die auf das Insolvenzrecht spezialisierte Kanzlei hat als strategisches Ziel nicht die Abwicklung, sondern die „übertragende Sanierung“ der insolventen Firma. Über die Chancen wurden keine Angaben gemacht. Wie berichtet, musste die auf die Entwicklung und Fertigung von Sondermaschinen spezialisierte Schuster Präzision im 30. Jahr des Bestehens Insolvenz anmelden. Die Firma beschäftigt 158 hochqualifizierte Mitarbeiter, etwa 100 davon in den beiden Denklinger Werken und die übrigen am Standort Kaufbeuren. Vorzeigeunternehmen Das am 1. Mai 1979 gegründete Unternehmen stand als Beispiel für eine mittelständische Erfolgsgeschichte mit Investitionen in neue Fertigungsstätten und einem Technologiezentrum, der Entwicklung von weltweit technologiebestimmenden Maschinen und Anlagen und der Teilnahme an internationalen Forschungsprojekten. Mit dem bayerischen Staatspreis für hervorragende Leistungen, dem Bayerischen Innovationspreis und dem Bundespreis für hervorragende innovative Leistungen im Handwerk ist Schuster Präzision in der Vergangenheit gewürdigt worden.

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