Hand in Hand

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Prof. Dr. Stefan Wiedmann (links) und die Studenten der Hochschule Fresenius präsentierten dem Vorstand des HC Landsberg, Markus Haschka (3. v. rechts) und Christoph Hicks (rechts), die Projektergebnisse in der Landsberger Stadiongaststätte.

Landsberg/München – Sport und Hochschul-Bildung Hand in Hand: Schon für zwei Projekte stand der Landsberger Eishockeyverein HC Landsberg als Projektpartner für die Hochschule Fresenius in München zur Verfügung. Einen Nutzen zogen aber beide Seiten aus der Partnerschaft, wie sich jüngst bei der Präsentation der Projektergebnisse zeigte.

Die Studenten der Hochschule konnten am „lebenden Objekt“ zum eine benotete wissenschaftliche Arbeit über die Organisation eines Sportvereins sowie über die Markenbildung im Leistungssport schreiben. Andererseits durften sie miterleben, wie ihre Erkenntnisse auch sogleich vom HC Landsberg in die Tat umgesetzt wurden. So schuf man beim HCL auf Empfehlung der Studenten zwei neue Vorstandsposten. Für den Aufbau der Marke „Riverkings“ bedienen sich die Marketingexperten des Vereins größtenteils der Ergebnisse des zweiten Projekts.

In der vergangenen Saison sollte dann in einem weiteren Projekt das Thema „Marketing im Leistungssport“ beleuchtet werden. Hierzu nahmen die Studenten den Status-Quo auf und identifizierten auch mit Präsenz bei Heimspielen der Riverkings Optimierungsmöglichkeiten.

Prof. Dr. Stefan Wiedmann, Prodekan Fachbereich Wirtschaft&Medien und Studiendekan Betriebswirtschaft an der Hochschule Fresenius München, ist es ein besonderes Anliegen, dass die Arbeit seiner Studenten nicht in Schubladen verschwindet und verstaubt. „Der HC Landsberg als noch junger Verein (Gründung 2008; Anm. der Red.) nimmt die erarbeiteten Verbesserungsvorschläge dankend an und setzt diese auch um. Darauf kommt es mitunter auch an.“ Dem kann HCL-Vorsitzender Markus Haschka nur beipflichten: „Bei den Zwischen- und End-Präsentationen ist uns so manches Licht aufgegangen, als Sachverhalte auf einmal ohne Vereinsbrille und mit der notwendigen Distanz betrachtet wurden“.

Für die HCL-Spitze sei das „eine Riesensache“, vor allem, weil man noch voll in der Entwicklung sei und keine eingefahrenen Strukturen habe. „Wir können also noch aktiv gestalten“, blickt Haschka zuversichtlich nach vorne, „und da haben die Studenten der Hoch­- schule Fresenius im vergangenen Jahr einen großen Anteil daran gehabt.“ Thomas Berger, zuständig für Unternehmenskooperationen an der Hochschule Fresenius München, betont die unkomplizierte und stets professionelle Zusammenarbeit mit dem doch „etwas anderem Projektpartner“. Als Mentor von zweien der drei Projekte lobt er das Ergebnis der Arbeiten, welche die Studierenden mit großem Fleiß und Ideenreichtum bearbeiteten, und freut sich bereits auf eventuell weitere Themen.

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