Prominente Unterstützung

Trafen sich am Freitag zum Gedankenaustausch mit dem Minister am Ammersee-Nordufer (von links): CSU-Kreisvorsitzender Alex Dorow, der Landsberger OB-Kandidat Mathias Neuner und der Kauferinger Bürgermeisterkandidat Stephan Puchmayr sowie Staatsminister Thomas Kreuzer. Foto: Osman

Kräftige Schützenhilfe aus der Landeshauptstadt: Für den CSU-Kandidaten in der anstehen­- den OB-Wahl in Landsberg hat sich ein ganzer Reigen prominenter Unterstützer aus der obersten Partei-Etage angekündigt (der KREISBOTE berichtete). Den Anfang dazu machte am Freitag Staatskanzleichef Thomas Kreuzer, der sich mit dem Landsberger OB-Kandidaten Mathias Neuner und dem Kauferinger Bürgermeister-Bewerber Stefan Puchmayr zum Kennenlernen im Seehaus Schreyegg in Stegen traf.

Neuner wertete das Interesse der Staatskanzlei an den Belangen der Lechstadt als Zeichen dafür, „dass Landsberg in Bayern keine Randnotiz ist“. Er verspricht sich von guten Beziehungen nach München „einen Mehrwert für Landsberg“ und hofft, damit bei den Wählern punkten zu können. „Ich sehe eine relativ große Chance, die CSU nach 25 Jahren wieder im Rathaus zu installieren“, so Neuner. Dass der amtierende OB Ingo Lehmann (SPD) erklärtermaßen in zwei Jahren abtreten wolle, biete der Stadt keine gute Perspektive. Stefan Puchmayr tritt als einer von fünf Bürgermeisterkandidaten an, die sich in Kaufering um die Nachfolge von Dr. Klaus Bühler bewerben. Puchmayr möchte die bürgerliche Führung der Marktgemeinde fortsetzen und sich vor allem um die dringend benötigte Aufrüstung des Bahnhofes kümmern. Das Fehlen von WCs, eines Kiosks und von behindertengerechten Zugängen zu den Gleisen sei für einen stark frequentierten Pendlerbahnhof nicht hinnehmbar. „Der Bahnhof ist auch für Landsberg und das Umland wichtig“, unterstrich Puchmayr die Dringlichkeit. Kaufering solle mit der Bahn und dem bayerischen Wirtschaftsministerium reden, riet Kreuzer. „Wir werden das unterstützen.“ Zum Thema Elektrifizierung der Bahnstrecke nach Lindau und ihren Auswirkungen, nach denen sich sowohl Puchmayr als auch Neuner erkundigten, empfahl der Staatskanzleichef den Gemeinden besonderes Augenmerk auf den Lärmschutz zu richten. Der Verkehr auf der Strecke werde zunehmen. „Der Güterverkehr findet nachts statt. Das darf nicht zu Lasten der Bevölkerung gehen.“ Ebenfalls ein Anliegen war beiden Kandidaten die Zukunft des Bundeswehrstandorts Penzing. Noch immer ist nicht offiziell bekannt, ob die Ausphasung der Transall nach 2016 hier oder im schleswig-holsteinischen Hohn stattfindet. Kreuzer verwies auf einen Beschluss von 2004, der noch unter dem damaligen SPD-Verteidigungsminister Peter Struck gefasst wurde und der besagt, dass die Ausphasung der Transall in Penzing stattfinden soll. „Es wird Ärger geben, wenn dieser Zeitplan geändert wird“, kündigte Kreuzer fest entschlossen an. Der Freistaat Bayern würde das nicht hinnehmen. Im Hinblick auf die spätere Konversion der Flächen halte der Freistaat fünf Millionen Euro für Planungen bereit. „Die Planung soll bereits fertig sein, wenn der letzte Bundeswehrangehörige abzieht.“ In erster Linie sei hier jedoch der Bund gefordert.

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