Prüfung bestanden

Lockerer Hüftschwung: Beim Tanz der Ehrengäste legte sich Landrat Walter Eichner (li.) mächtig ins Zeug. Foto: privat

Disziplinen aus den Gruppen Schwimmen, Sprung, Sprint, Technik und Ausdauer galt es auch im vergangenen Jahr wieder für die Grund- und Hauptschüler zu bewältigen, wollten sie ein Sportabzeichen mit nach Hause nehmen. Insgesamt 14 Grundschulen und zwei Hauptschulen aus dem Landkreis Landsberg nahmen diesmal am Wettbewerb teil. Am erfolgreichsten schnitt die Volksschule Denklingen ab: Von 60 Teilnehmern errangen 48 das begehrte Abzeichen.

Erstmalig ehrten Landrat Walter Eichner und Sportabzeichenreferent Udo Bauer die sportlichsten Schulen in einer gemeinsamen Feier in der Halle der Grundschule Kaufering. Den Sportabzeichenwettbewerb an den Schulen gibt es seit 1992. Im abgelaufenen Jahr errangen 1171 Schüler im Landkreis Landsberg das Abzeichen, deutlich weniger als noch im Vorjahr, als über 2000 Schüler erfolgreich am Wettkampf teilnahmen. Ein Grund dafür hatte Bauer allerdings schnell ausgemacht. So sei der Wettbewerb im vergangenen Jahr erstmals online ausgeschrieben worden. Die Sammellisten, über die die Schulen sich zuvor anmelden konnten, sollten damit der Vergangenheit angehören. Eine Entscheidung, die manch Schule auf eine Teilnahme verzichten ließ. Dennoch wolle man das neue Prozedere auch in idesem Jahr beibehalten, erklärte Bauer. Allerdings würde man übergangsweise auch noch einmal Sammellisten akzeptieren. Während die Volksschule Denklingen die erfolgreichsten Schüler stellte und in dieser Wertung die Grundschule Katharinenvorstadt sowie die Volksschule Igling auf die Plätze verwies, gewann die Volksschule Vilgertshofen bereits zum vierten Mal den Landrat-Eichner-Pokal für die höchste Beteiligung. Die Denklinger mussten sich diesmal mit Platz zwei begnügen, Igling landete erneut auf dem dritten Rang. Bauer hatte zur Verleihung nicht nur Urkunden und Pokale im Gepäck, sondern warf auch einen Blick in die Zukunft des Wettbewerbs. So plane der Deutsche Olympische Sportbund, das alte Sportabzeichen pünktlich zu dessen 100. Geburtstag 2012 gründlich zu überarbeiten und attraktiver zu machen. Es sei vorgesehen, die bisherigen fünf Disziplin-Gruppen durch die vier Bereiche Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination zu ersetzen, sagte Bauer. Zudem sei eine Schwimmprüfung geplant, deren Modalitäten allerdings noch nicht feststünden. Die Teilnehmer sollen außerdem entscheiden können, ob sie ein bronzenes, silbernes oder goldenes Abzeichen erwerben wollen. Je nach Art würden die Anforderungen steigen, so Bauer. „Noch ist nicht alles ausgereift, aber wir hoffen, dass es klappt.“ Mehrere Einlagen Die 175 Schüler, die an der Ehrung in der Kauferinger Sporthalle teilnahmen, nahmen die angekündigten Änderungen allerdings gelassen auf. In mehreren Einlagen demonstrierten sie nicht nur ihr sportliches Gerschick..

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