PULS-Festival mit Besucher-Rekord

9.000 Musikfans feierten zwei Tage lang auf Schloss Kaltenberg

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Kaltenberg – Noch mehr geht immer! Der Wunsch von PULS-Projektleiter Andy Barsekow ging in Erfüllung (wir berichteten). Das PULS Open Air Musikfestival des Bayerischen Rundfunks auf Schloß Kaltenberg konnte die letztjährige Veranstaltung (7.500 Gäste) heuer mit 9.000 jungen Besuchern toppen. Zwei Tage lang lockte das frische Programm des BR mit 60 Bands und Künstlern in die idyllische Schlosskulisse. Bis in die frühen Morgenstunden wurde auf dem von Lichtkünstler Matthias Singer verzauberten Festivalgelände getanzt, gefeiert und den Gruppen und Künstlern zugejubelt.

Eines der vielen musikalischen Highlights war der actiongeladene Auftritt der Indierocker von Kraftklub. Und auch bei Gruppen wie The Wombats aus England, Sofi Tukker oder der Antilopen Gang flippten die vornehmlich jugendlichen Fans friedlich aus. Sie bestaunten auch die deutschlandweit bekannte Gebärdendolmetscherin Laura Schwengber, die live auf der Bühne die Texte einiger Gruppen für Gehörlose interpretierte. Bei der grandiosen österreichischen Mundartband Granada, teilweise unterstützt vom 50-stimmigen Münchner Kneipenchor, tanzte sie temperamentvoll dolmetschend wie ein eingespieltes Bandmitglied zur Freude des Publikums mit. Mit dem heiß diskutieren „Secret Act“ blieb es bis zum Schluß spannend. Die zehnköpfige Münchner Brassband Moop Mama heizte zum Finale kräftig ein.

Für die PULS-Besucher gab es rund um das Live-Programm jede Menge zu entdecken. Ob die morgendlichen Yogastunden auf dem mit über 4.000 Leuten voll besetzten Campingplatz, Musikproduktions-Workshops mit Sepalot oder einem Free- style-Rap-Kurs mit Roger Rekless. Für die Fans von Actionsport gab es inmitten der Bühnen einen Rampenparcours, auf dem Mountainbike- und BMX-Profis durch die Luft flogen.

Party über alles: Viele der jungen PULS-Stammgäste oder -Cliquen befolgen inzwischen einen verrückten Dresscode. Wie bei einem Sommer-Karneval stolzierten sie möglichst originell gewandet durch das Gelände. Und auch die beliebten Pappschilder wurden viel genutzt, auf denen man möglichst sinnlose Sprüche schreiben sollte. Beispiel: „Die Ente kackt von hinten“…

„Es ist unglaublich schön zu sehen, dass sich das PULS-Publikum jedes Jahr auf viel neue Musik und die kreativen Ideen unseres Teams einläßt und ein Wochenende mit uns feiert“, resümierte Projektleiter Andy Barsekow nach dem Finale. „Wir haben hier ganz sicherlich eines der einzigartigsten Festivals in Süddeutschland.“ Der Termin für das nächste PULS steht übrigens bereits fest: 30. Mai bis 1. Juni 2019. Der „Early Bird“-Ticketverkauf zum Sonderpreis hat bereits begonnen.

Wer das Festival versäumt hat oder es nochmals erleben will, für den sendet das Radioprogramm von PULS jetzt täglich ausgewählte Konzertmitschnitte, die auch auf Youtube, Instagram, facebook oder Snapchat gezeigt werden. Dutzende von Kameraleuten und Aufnahmeteams des Bayerischen Rundfunks haben das Festival gefilmt und mitgeschnitten.

Bei aller Euphorie über das gelungene Festival haben sich doch nicht wenige Besucher über das erstmals eingeführte „Cashless-Bezahlsystem“ beklagt. Speisen, Getränke oder Souvenirs durften nicht mehr bar bezahlt werden, sondern nur noch mit dem vorher aufgeladenen Chip am Festivalbändchen. Das konnte man im Rahmen des Vorverkaufs bereits vor dem Festival per Online-Banking oder später bzw. bei Tagestickets auf dem Gelände an einem der „Cashless-Stände“ in bar erledigen. Bei der Rückzahlung des übrig gebliebenen Guthabens wurde allerdings eine Gebühr von 2,50 Euro einbehalten. Unverständlich für viele Besucher, die sogar das böse Wort „Wucher“ in den Mund nahmen.

Dieter Roettig

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