Rabatte für den Bus

Alle 15 Minuten ein Stadtbus – das war dem Stadtrat zu teuer, ebenso wie die Verlängerung der Fahrzeiten bis 17 Uhr an Samstagen. Foto: Bauch

Doch nicht alle 15 Minuten: Wegen zu hoher Kosten hat sich der Stadtrat jüngst dafür ausgesprochen, die Einführung des Viertelstundentaktes beim Stadtbus nach dem Hauptplatzumbau nicht mehr zu prüfen. Auch sollen die Fahrzeiten an den Samstagen nicht bis 17 Uhr verlängert werden – ebenfalls zu teuer. Positiv für die Fahrgäste: Parkmünzen können bei entsprechender Zustimmung der Einzelhändler vielleicht bald für Busfahrten an­- gerechnet werden.

Eigentlich sollte nach dem Umbau des Hauptplatzes erneut die Machbarkeit eines Viertelstundentaktes geprüft werden. Allerdings werde das nicht finanzierbar sein, deshalb das einstimmige Nein des Plenums. Dies gilt auch für die Ausweitung des Fahrplanes an Samstagen. Es war vorgeschlagen, die Fahrzeiten auf den Stadtbuslinien 1, 2, 3 und 5 bis 17 Uhr zu erweitern, was pro Jahr rund 33300 Euro mehr kosten würde. Dies stünde in keinem Verhältnis zu Beförderungszahlen und Einnahmen. Testphasen mit Fahrgastzählungen hätten ergeben, dass zu wenige den Stadtbus um diese Zeit nutzten. Seit mehreren Jahren fahren die Busse an den vier Adventssamstagen bis 16.45 Uhr, doch auch das werde nicht richtig angenommen. Seit Beginn des Hauptplatzumbaus haben die Einzelhändler in der Altstadt die Möglichkeit mittels sogenanneter Rabatt-Token die Parkgebühren ihrer Kunden zu verringern. Diese Münzen, die von der Stadt und teilnehmenden Einzelhändlern finanziert werden, sollen in Zukunft auch für Busfahrten angerechnet werden können. Zunächst müsse aber das Einverständnis der Einzelhändlern vorliegen, denn sie finanzierten die Rabatt-Aktion mit. Die Verwaltung rechnet aber nicht damit, dass sie noch vor November eingeführt werden kann. Ob die Buslinie 30 auch mit den zusätzlichen Haltestellen an der Breslauer Straße, der Ahornallee und der Von-Kühlmann-Straße alternativ zu bedienen wäre, prüfte Dietmar Winkler, ÖPNV-Experte im Landratsamt. Durch die zusätzlichen Halte würden die Zeitpuffer auf der Linie 30 zu stark minimiert, was auch für die Einbindung der Von-Kühlmann-Straße nach dem Hauptplatz­umbau gelte. Als Alternative wird nun geprüft, ob auf dem Hindenburgring vor der Zufahrt zum Von-den-Hoff-Platz eine zusätzliche Haltestelle eingerichtet werden kann. Allerdings: Nach Abschluss des Hauptplatzumbaus könne man die Linie 30 aber noch einmal auf Herz und Nieren prüfen.

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