Realschule am richtigen Fleck – Grundstein für die neue Schule in Kaufering ist gelegt – Viktor Frankl als Namensgeber?

Manche Tage sind ganz besondere Tage. Und der heutige ist so ein besonderer Tag. Er ist der sichtbare Anfang eines neuen, eines weiteren Kapitels in der jüngeren Schulgeschichte des Landkreises Landsberg am Lech.“ Mit diesen Worten hat Landrat Walter Eichner vergangene Woche die Gäste bei der Grundsteinlegung für die neue Realschule in Kaufering begrüßt. Spätestens am Mittwoch könnten alle sehen: „Jetzt geht’s los! Jetzt wird es ernst.“

„Nur wer sich bewegt, bewegt auch etwas“, betonte Landrat Eichner. Auch wenn man heute in Kaufering nur ein kleines Stück Erde bewege, so bringe man damit die Schullandschaft im Landkreis erneut ein großes Stück nach vorne. Das Projekt Realschule-Kaufering wird rund 17,2 Millionen Euro kosten, gut ein Viertel davon übernimmt der Freistaat Bayern. „Ein Riesenbrocken, den es zu schultern gilt, gerade in Zeiten, in denen die Einnahmesituation der Kommunen zumindest zeitweise deutlich einbrechen wird“, so Eichner. Daher sei die Entscheidung für die neue Realschule am Lech nicht nur eine richtige, sondern auch eine mutige gewesen. Die Kauferinger Realschule wird die 359. ihres Schultypes in ganz Bayern, verkündete Ministerialdirigent Anton Schmid vom Kultusministerium. Und Kauferings Bürgermeister Dr. Klaus Bühler betonte, dass die Politik sich für die „optimale Lösung des Standortes“ entschieden habe: „Diesen Neubau an dieser Stelle können wir ohne Übertreibung als die denkbar beste Lösung bezeichnen.“ "Optimale Voraussetzungen" Mit Blick auf eine mögliche Namensgebung hatte Bühler einen Vorschlag zu verkünden, „über den man durchaus nachdenken sollte“. Die Schule könnte demnach an den „größten Denker, der je in Kaufering war“, an den Arzt, Psychotherapeuten und Philosophen Viktor Frankl erinnern. Darüber hinaus merkte Bühler an: „Kaufering-Mitte wird mit dieser Schule ein neues Gesicht bekommen: Realschule, Sportzentrum, eine Fußgänger- und Radfahrunterführung, ein sicherer Kreisverkehr, ein neuer Steg über den Lech, dieser herrliche Grünzug den Fluss entlang, der Blick auf St. Johann Baptist, alles optimale Voraussetzungen.“ Auch der planende Architekt Gerhardt Meyer lobte die schnelle und professionelle Planung. Mit einem engen und sportlichen Zeitplan sollte die Schule in gut einem Jahr stehen und pünktlich zum neuen Schuljahr im September 2010 ihren Betrieb aufnehmen.

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