Endlich wieder nahversorgt

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Über die Eröffnung des CAP-Marktes in Penzing freuten sich (von links) Alina Koch, Maximilian Bauer, Gertrud Schiebel, Daniela Haller, Marktleiterin Alexandra Gabriel, Pfarrer Rainer Remmele (Geistlicher Direktor der Regens-Wagner-Stiftungen und Vorsitzender des Stiftungsvorstands), Ursula Drasky, Melanie Lindner, Gesamtleiter Regens Wagner Holzhausen Ulrich Hauser, Anja Böck, Werkstättenleiter Bernhard Salanga und die Vorsitzende des Stiftungsrats, Schwester Michaela Speckner.

Penzing – Fast ein Jahr lang war Penzing ohne Lebensmittelmarkt, doch nun hat die Durststrecke ein Ende. Heute öffnete in den Räumen des ehemaligen Edeka an der Landsberger Straße ein Cap-Markt seine Pforten. Hier gibt es auf knapp 500 Quadratmetern rund 7000 Artikel des täglichen Bedarfs. Es ist – neben dem Pendant in Landsberg - der zweite Cap-Markt, der von den Magnus-Werkstätten des Regens Wagner Zentrums Holzhausen betrieben wird.

Der Name „Cap“ kommt von Handicap, wie Thomas Heckmann vom Franchise-Geber GDW Süd, einer Genossenschaft aus Einrichtungen der Behindertenarbeit, bei der Einweihung erklärte. Gleichzeitig würden die drei Buchstaben für die Begriffe Chance, Arbeit und Perspektive stehen. Denn die Märkte bieten Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung, in Penzing sollen es acht werden.

Das Sortiment wird überwiegend durch die Edeka-Einkaufsgemeinschaft bezogen. Außer­dem gibt es einen Bereich mit biologischen Lebensmitteln, die zum Teil aus der Bioland-Gärtnerei und der Bio-Landwirtschaft von Regens Wagner in Holzhausen stammen. Ohnehin spielte das Thema Umwelt bei der Gestaltung des Marktes eine Rolle. Man habe ein neues energiesparendes Beleuchtungskonzept umgesetzt und nutze die Abwärme der Kühlanlagen für die Klimatisierung der Räume, so Bernhard Salanga, Leiter der Magnus-Werkstätten.

Bürgermeister Johannes Erhard äußerte sich im Namen der Gemeinde hocherfreut darüber, dass Penzing nun wieder über eine Nahversorgung mit Lebensmitteln verfügt. Die Schließung des Edeka-Marktes Ende letzten Jahres sei „an den Nerv der Infrastruktur“ gegangen. Dankbar ist Erhard unter anderem den beiden Eigentümerinnen des Gebäudes, die fast zehn Monate auf Mieteinnahmen verzichtet hätten und nicht der Versuchung erlegen seien, das Gebäude anderweitig zu nutzen.

Glückwünsche zur Eröffnung kamen außerdem von Bezirksrat Josef Loy (CSU) und Christian Breinbauer von der Edeka Südbayern. CSU-Landtagsabgeordneter Dr. Thomas Goppel gratulierte per Videobotschaft. Die kirchliche Segnung übernahmen die Pfarrer Rudolph Martin (Penzing), Detlev Möller (Landsberg) und Rainer Remmele, Geistlicher Direktor der Regens-Wagner-Stiftungen.

Ulrike Osman

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