Respektabel, aber keine Punkte

Eine respektable Leistung, aber mehr war nicht drin, so das Resümee der TSV-Oberen. Mit 23:27 haben Landsbergs Handballer am Samstag in eigener Halle die Landesliga-Süd-Partie gegen den TSV Ismaning verloren.

Stark dezimiert mussten die Lechstädter in das Spiel gehen. Tim Wilmes fiel mit Bänderverletzung aus, Florian Kullmann musste sich krank abmelden, Mathias Schubert verletzte sich beim Aufwärmen und Tomas Schwirkmann musste mit Knieproblemen passen und warf nur Siebenmeter. So übernahm der unermüdliche Roman Müller das Kommando in der Mitte und unter seiner Führung konnten die Landsberger immer wieder gut mithalten und glichen vieles durch Einsatz und Kampf aus. Aber gegen schnellen und zweikampfstarken, körperlich überlegenen Gegner reichte das dann letztlich nicht. Den Beginn gestalteten die Landsberger auch in ungewohnter Besetzung erstaunlich offen (5:5/9.). Dann spielten die Ismaninger aber ihre Schnelligkeit gnadenlos aus und überrannten die Heimabwehr, gerade mit ihrer schnellen Mitte, immer wieder. Landsberger hielt zwar dagegen, es wurde sehenswerter Handball geboten, aber der Rückstand wuchs an – 7:11 stand es nach 15 Minuten. Doch mit einer verbesserten Abwehr arbeiteten sich die Lechstädter wieder heran, zum Ausgleich reichte es aber nicht. Die giftige Abwehr der Ismaninger unterbrach nun immer wieder die Landsberger Angriffe, erkämpfte sich den Ball und leitete blitzschnell die erfolgreichen Gegenstöße ein. So zogen die Gäste bis zur Pause auf 11:15 davon. Im zweiten Durchgang arbeiteten sich die Gastgeber mit unermüdlichem Einsatz wieder heran. Hoffnung keimte beim 14:16 in der 37. Minute wieder auf. Ganz reichte es aber nicht, da waren die Gegner dann doch zu stark. Dazu kam, dass so manche Chance, etwa beim Siebenmeter, ungenutzt blieb. Landsberg verlor einfach zu viele Zweikämpfe und kassierte immer wieder schnelle Gegentore. Nur nicht aufgeben So zog Ismaning auf 17:24 (48.) davon. Aber die mit vielen jungen Nachwuchsleuten besetzte Landsberger Mannschaft kennt kein Aufgeben. Angeführt vom schnellen und kampfstarken Roman Müller holte sie wieder auf und konnte so den Abstand bis zum Schluss auf vier Tore reduzieren. „Unter diesen personellen Umständen ist das ein durchaus ein respektables Ergebnis. Die Mannschaft ist wieder an ihre Grenzen gegangen, mehr war einfach nicht drin. Aber alleine durch Kampf und Einsatz können wir unsere Defizite bei Erfahrung, Technik und körperlicher Verfassung auf die Schnelle nicht aus­gleichen“, ordnet der Landsberger Trainer Hubert Müller das Spiel für sich ein. „Und die Mannschaft trainiert sehr gut, arbeitet hart und ist intakt. Aber so ein Prozess braucht Zeit und unseren jungen Leute trainieren auf diesem Niveau erst seit einigen Monaten und nicht seit Jahren wie viele unserer Gegner.“ Jetzt ist erst mal ein Wochenende spielfrei. Das gibt den Landsberger Handballer Zeit für die Regeneration. Allerdings werden einige junge Spieler in der Jugend noch einmal im Einsatz sein – eine gute Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln.

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