Schwitzen für die neue Sauna

Richtfest beim Lechtalbad: Im Dezember soll die Erweiterung fertig sein

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Die neue Sauna entsteht auf der ehemaligen Ruheterrasse im Außenbereich. Sie soll für bis zu 70 Personen Platz bieten. Daneben wird zudem ein Kaltduschenbereich gebaut.
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Bauleiter Christian Aufmut (rechts) bat bei seinem Richtspruch für Glück und Segen für den Neubau.

Kaufering – Noch sind es die Bauarbeiter, die schwitzen. Ende des Jahres dann hoffentlich nur noch die Gäste. Seit Mitte Juli ist die Sauna des Lechtalbads schon geschlossen und die Bauarbeiten zur Erweiterung der Saunalandschaft sind in vollem Gange. Beim Richtfest gab es jetzt einen kleinen Einblick über den Fortschritt.

Die neue Sauna entsteht auf der ehemaligen Ruheterrasse im Außenbereich. Sie soll für bis zu 70 Personen Platz bieten. Daneben wird zudem ein Kaltduschenbereich gebaut.

Schon seit langem verzeichnete das Lechtalbad einen Zuwachs an Saunagängern. Irgendwann war der Andrang dann so groß, dass sogar Gäste abgewiesen werden mussten. Spätestens da kam man um eine Erweiterung nicht mehr rum. Im Juli 2016 beauftragte man den Architekten Dr. Klaus Pilz, den Bau zu planen. Rasch wurde die Wunschliste immer länger und länger. Bewegungsbecken, eine Bewirtung, Verlegung des Tauchbeckens,... Die große Wunschliste ließ auch die Kosten immer weiter in die Höhe steigen. Bis der Kreisausschuss im Landkreis der ganzen Planung schließlich einen Dämpfer verpasste.

Letztlich einigte man sich darauf 2,5 Millionen zu investieren. Dafür soll es eine große neue Sauna geben, die bis zu 70 Personen Platz bietet. Dazu eine Kaltduschenanlage. Außerdem entstehen aus den alten Ruheräumen weitere Umkleiden für Gäste und auch das Personal.

Landrat Thomas Eichinger gab sich zufrieden beim Richtfest: „Das Geld ist sicherlich gut angelegt. Als Landkreis haben wir die Aufgabe, den Menschen Naherholung für den kleinen Geldbeutel zu bieten.“ Eichinger ist sich zudem ganz sicher, dass es nicht die letzte Erweiterung für die Saunalandschaft im Lechtalbad bleiben wird. „Es wird sich mit den Jahren alles noch weiterentwickeln. Denn Stillstand ist Rückschritt.“

Ohnehin amortisiere sich das Geld. Schon im letzten Jahr rechnete Hochbau-Chef Christian Kusch vor, dass bei einer angenommenen Steigerung der Besucherzahlen um drei Prozent jährlich, die Saunaerweiterung nach 20 Jahren insgesamt knapp eine Millionen Euro erwirtschaftet haben könnte.

Nachdem die Bauarbeiten im April dieses Jahres begonnen haben, ist schon einiges passiert. Von der Sauna ist zwar noch nicht allzu viel zu sehen. Bisher ist da nur der Boden. Aber der Rohbau, in dem der Umkleidebereich untergebracht werden soll, steht bereits. Von dessen Dach hielt Bauleiter Christian Aufmut von der Firma Glas auch den Richtspruch. Traditionellerweise übernimmt das ja eigentlich der Zimmerer. Da der Anbau aber nur ein Flachdach hat, gibt es keinen. Also hat man ein bisschen gemogelt und stattdessen Aufmut die Aufgabe übertragen. Glück und Segen wird es wohl auch bringen. Zumindest ist das Bierglas, das der Bauleiter nach dem Richtspruch vom Dach fallen ließ, in tausend Scherben zersprungen. Ein gutes Zeichen für einen erfolgreichen Bau.

Läuft weiterhin alles nach Plan – und danach sieht es momentan aus –, sind die Baumaßnahmen zur Erweiterung der landkreiseigenen Saunalandschaft im Lechtalbad voraussichtlich im Dezember dieses Jahres abgeschlossen.

Stephanie Novy

Rubriklistenbild: © LRA

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