Himmlischer Rückblick

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Stabwechsel beim Rotary Club Landsberg: Silke Anderie übergab an Dr. Maximilian Hobauer.

Landsberg – Die Übersetzung des Wortes Rotary impliziert es bereits: das regelmäßige Rotieren der Ämter ist eines der wesentlichen Merkmale dieser internationalen Wohltätigkeitsorganisation, natürlich auch beim Rotary Club Landsberg. So übergab Silke Anderie jüngst die Präsidentschaft im Rahmen eines festlichen Übergabemeetings an den neuen „Taktgeber“ Dr. Maximilian Hofbauer.

Zuvor aber ließ es sich die erste Präsidentin in der Clubgeschichte nicht nehmen, mit der für sie charakteristischen Verve auf „ihr“ Jahr zurückzublicken. Auch wenn es für sie selbst unterjährig durchaus kritische und nervenaufreibende Phasen gegeben habe („Zum Glück habe ich es freiwillig gemacht – für Geld hätte ich mich manches Mal geweigert.“), kann Anderie völlig zurecht auf ein erfolgreiches 40. Jahr seit Clubgründung zurückblicken.

So wurden im Jubiläumsjahr 2013/14 neben internationalen Hilfsprojekten, darunter das weltweite Programm von Rotary International „Polio Plus“ zur Eindämmung der Kinderlähmung, in der Region Landsberg insgesamt 14 soziale und kulturelle Projekte initiiert bzw. „finanziell und tatkräftig unterstützt“. Als besondere Highlights, stellvertretend für alle weiteren Projekte, nannte Anderie die Finanzierung einer Mitarbeiterin für das „Be-Café“ (Treffpunkt für Arbeitslose), die Unterstützung eines dreitägigen Musical-Workshops der amerikanischen Musicaltruppe „The Young Americans“ für Schüler und Lehrer der Mittelschule Landsberg mit großer Abschluss-Show im Sportzentrum sowie die Ausrichtung eines Benefizkonzerts mit jungen Künstlern, vorrangig Preisträgern von „Jugend musiziert“.

Emotionaler Höhepunkt der vergangenen zwölf Monate sei der Festakt „Himmlische Ein- und Ausblicke“ in der Hl. Engelkirche anlässlich der Charterfeier zum 40-jährigen Bestehen des Clubs gewesen. Dazu habe man nicht nur die rotarische Familie geladen, sondern alle, mit denen in den vergangenen 40 Jahren gemeinsame Projekte realisiert werden konnten.

Und so bedankte sich auch der neue Präsident Dr. Maximilian Hofbauer in seiner Antrittsrede bei der „Past-Präsidentin“ für ihre „durch Esprit, Fantasie, Herzblut und großes Organisationsgeschick geprägte Amtsführung“ im abgelaufenen Jahr. Hofbauer schloss den offiziellen Teil mit dem Wunsch, dass „sein“ Jahr bestimmt werde von einer „harmonischen, rhythmisch-konstruktiven Zusammenarbeit in einem Klima des gegenseitigen Vertrauens“.

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