Vorerst nur ein Jahr

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Die Rotter Kläranlage selbst läuft bereits, derzeit finden noch Arbeiten an den Außenanlagen statt.

Rott – Die offizielle Einweihung der sanierten Kläranlage in Rott ist erst in vier Wochen. Die Anlage selbst ist aber schon fertig und läuft. Aktuell finden noch die letzten Arbeiten an den Außen- und Zaunanlagen statt. Mit dem laufenden Betrieb beschäftige sich jetzt der Rotter Gemeinderat.

„Nachdem sie schon in vollen Zügen läuft, fällt Klärschlamm an und den müssen wir entsorgen“, führte Bürgermeister Quirin Krötz aus. Die Gemeinde beauftragte deshalb das Ingenieurbüro Wolf, die auch das Bauprojekt betreute, eine Ausschreibung für die Entsorgung des Klärschlamms zu erstellen. 

Aufgrund der fehlenden Erfahrungswerte war die Mengenermittlung dabei aber ein Problem. „Wir haben das Ganze deshalb zur Probe für ein Jahr ausgeschrieben“, ergänzte Krötz. Das Ingenieurbüro kam bei der Schätzung der Menge auf 200 Tonnen entwässerten Klärschlamm, für dessen thermische Verwertung Kosten von rund 20000 Euro angesetzt wurden. „Von der Menge waren wir überrascht. Sie sind aber nicht sicher, deshalb auch die Befristung auf ein Jahr“, erklärte der Bürgermeister, der sich über das geringe Interesse an der Ausschreibung wunderte. 

Mehrere Firmen wurden angefragt, aber nur eine reichte ein Angebot ein. Die Firma Emter aus Altenstadt verlangt 20230 Euro für die Entsorgung. „Das liegt im Rahmen der prognostizierten Kosten“, meinte Krötz. Die von der Firma angebotene Option den Vertrag nach Ablauf für zwei weitere Jahre verlängern zu können, will die Gemeinde aber nicht haben. „Nach einem Jahr wollen wir dann länger ausschreiben“, hofft Krötz mit den dann vorliegenden Erfahrungswerten bei einer neuerlichen Ausschreibung, dann auch mehr Angebote und so einen günstigeren Preis zu erzielen. Der Vorgehensweise und dem Angebot der Firma Emter für die einjährige Entsorgung stimmte der Gemeinderat nach kurzer Diskussion einhellig zu.

Roland Halmel

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