Rekord bei Salzausstellung

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Insgesamt 4404 kleine und große Besucher sahen die Ausstellung „Landsberg und das Salz“. Die Kinder konnten bei der Mitmach-Ausstellung selbst Hand anlegen.

Landsberg – 99 Schulklassen und damit insgesamt 4404 Besucher sahen die Ausstellung „Landsberg und das Salz“. Diese und andere positive Nachrichten konnte Museumsleiterin Sonia Fischer auf der Jahreshauptversammlung des „Freundeskreises der städtischen Museen Landsberg“ mitteilen.

Bei den drei Ausstellungen im vergangenen Jahr sei ein Anstieg der Besucherzahlen zu verzeichnen. Die Salzausstellung verdanke die hohe Frequenz vor allem dem Besuch der Schulen und dem museumspädagogischen Angebot, berichtet Fischer. Daher sei von Juni bis September wieder eine Ausstellung mit museumspädagogischer Ausrichtung geplant, eine Mitmach-Ausstellung mit dem Titel „Optische Wunder“. Zum Vergleich: Zur Büchner-Ausstellung kamen 700 bis 750 Besucher, 950 interessierten sich für „Typisch Landsberg“. Ein weiteres Highlight sei das neue Museumsdepot, das die Arbeit wesentlich erleichtere.

Für 2013 warb Sonia Fischer für Unterstützung der geplanten Sanierung und Umgestaltung des Herkomer-Anwesens. Auch der Verein selbst kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. So war es möglich, mit Hilfe des Verschönerungsvereins und des Historischen Vereins, ein Bildnis des Heiligen Sebastian von Simon Mayr aus dem Jahr 1744 für das Museum zu erwerben. Auch gelang es dem Vorstand, eine barocke Standuhr des Landsberger Uhrmachers Anton Hartmann für die Lechstadt zu bewahren. Die VR-Bank kaufte sie und stellt sie seit Februar in ihren Räumlichkeiten aus. Weitere Schenkungen von Mitgliedern sind ebenfalls im Museum zu sehen. 

Einen Wechsel gab es innerhalb des Vorstandes des Vereins: Axel Flörke wurde zum neuen Schatzmeister gewählt. Mit Herkomer befasst sich auch ein Projekt des ehemaligen Museumsleiters und Vereinsmitglied Hartfrid Neunzert. Er möchte zum Jubiläumsjahr einen Bildband über Hubert von Herkomer verfassen und präsentierte einen Musterband eines Verlages. Der Verein prüft noch, ob er Neunzert bei der Finanzierung unterstützen kann. Außerdem soll die Möglichkeit erwogen werden, ob das Buchprojekt an das Neue Stadtmuseum angebunden werden kann.

Patricia Eckstein

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