Ein Ort der Ruhe und Begegnung

Altbischof Viktor Josef Dammertz segnete am vergangenen Wochenende den neuen Altar und den Pilgerunterstand an der Stockkapelle in Fuchstal. Foto: Schmid

In Scharen strömten Gläubige aus Fuchstal und Umgebung zur Stockkapelle bei Asch, wo Altbischof Viktor Josef Dammertz den neuen Pilgerunterstand mit Freialtar und Ambo einweihte.

Bei strahlend schönem Sommerwetter feierte der Altbischof zusammen mit Dekan Oliver Grimm, Pfarrer Roman Thiel, Pfarrer Karl B. Thoma und Diakon Hermann Neuner einen feierlich gestalteten Gottesdienst im Freien vor der malerischen Wallfahrtskapelle. Durch den neuen Freialtar wird es für die Gläubigen in Zukunft wesentlich einfacher, Gottesdienste an der Kapelle zu feiern: Musste doch bisher jedes Mal extra ein Altar aufgestellt werden. Und die Kapelle selbst, in der nur etwa 70 Leute Platz finden, reichte für die Messfeiern oft nicht aus. Mit dem neuen Altar sei nun „die Möglichkeit zur würdigen Feier der Eucharistie im Freien“ geschaffen worden, sagte Altbischof Viktor Josef Dammertz. Des Weiteren biete der Unterstand allen Pilgern Schutz vor Wind und Regen – und natürlich die Möglichkeit, sich vor dem Heimweg etwas auszuruhen, wie der frühere Bischof von Augsburg ergänzte. Die Pilgerscharen, die zur Stockkapelle kommen, haben besonders nach der Rückführung des Abbildes der Schmerzhaften Muttergottes im vergangenen Jahr immer mehr zugenommen. Daher hielt Dekan Oliver Grimm es für wichtig, für die vielen Gläubigen einen Unterstand zu bauen. Dieser, ebenso wie der Altar und der Ambo (Lesepult), sind aus Holz gefertigt. Denn schließlich sollte der Platz an der Stockkapelle weiterhin „ein Ort der Natur, der Ruhe und der Begegnung bleiben“, wie Architekt Thomas Haag ausführte. Und alle waren sich einig, dass das neue Bauwerk all diese Vorgaben erfüllt. In dem Unterstand sind auch eine kleine Sakristei sowie ein Materiallagerraum integriert. Bereits vor einem Jahr hatten die Planungen begonnen. Heuer im Mai starteten dann die Bauarbeiten. „Ideen, fachliche Kenntnis und viele helfende Hände waren hier notwendig“, berichtete Pfarrer Grimm und hob besonders den Einsatz von Zimmerer Magnus Bichtele, Kirchenpfleger Walter Domesle und Familie Ostner, welche Material und Fertigung von Altar und Ambo spendete, hervor. „Alle Handwerker, die mitgewirkt haben, haben einen Teil ihrer Arbeit gespendet“, unterstrich der Dekan. Neben den Firmen haben auch viele freiwillige Helfer mitgearbeitet. Kirchenpfleger Domesle lobte das Engagement der freiwilligen Helfer Ernst Schmid, Georg Harrer und Anton Schmölz.

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