Mit neuer Fahne Flagge zeigen

Feuerwehr Denklingen mit neuer Fahne

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Zur Fahnenweihe der Freiwilligen Feuerwehr Denklingen kamen rund 400 Menschen in den Festgottesdienst. Nachher ging es im Zug mit 18 Fahnenabordnungen zum Zelt am Feuerwehrhaus, um zu feiern.
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Zur Fahnenweihe der Freiwilligen Feuerwehr Denklingen kamen rund 400 Menschen in den Festgottesdienst. Nachher ging es im Zug mit 18 Fahnenabordnungen zum Zelt am Feuerwehrhaus, um zu feiern.
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Zur Fahnenweihe der Freiwilligen Feuerwehr Denklingen kamen rund 400 Menschen in den Festgottesdienst. Nachher ging es im Zug mit 18 Fahnenabordnungen zum Zelt am Feuerwehrhaus, um zu feiern.
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Zur Fahnenweihe der Freiwilligen Feuerwehr Denklingen kamen rund 400 Menschen in den Festgottesdienst. Nachher ging es im Zug mit 18 Fahnenabordnungen zum Zelt am Feuerwehrhaus, um zu feiern.
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Zur Fahnenweihe der Freiwilligen Feuerwehr Denklingen kamen rund 400 Menschen in den Festgottesdienst. Nachher ging es im Zug mit 18 Fahnenabordnungen zum Zelt am Feuerwehrhaus, um zu feiern.
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Zur Fahnenweihe der Freiwilligen Feuerwehr Denklingen kamen rund 400 Menschen in den Festgottesdienst. Nachher ging es im Zug mit 18 Fahnenabordnungen zum Zelt am Feuerwehrhaus, um zu feiern.
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Zur Fahnenweihe der Freiwilligen Feuerwehr Denklingen kamen rund 400 Menschen in den Festgottesdienst. Nachher ging es im Zug mit 18 Fahnenabordnungen zum Zelt am Feuerwehrhaus, um zu feiern.
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Zur Fahnenweihe der Freiwilligen Feuerwehr Denklingen kamen rund 400 Menschen in den Festgottesdienst. Nachher ging es im Zug mit 18 Fahnenabordnungen zum Zelt am Feuerwehrhaus, um zu feiern.

Denklingen – Flagge zu zeigen, sei „heute wichtiger denn je“. Darüber predigte Diakon Franz Bauer bei der Fahnenweihe der Feuerwehr Denklingen. Mit der neuen Fahne würden die Kameraden verdeutlichen, für welche Werte sie einstehen, sagte der Feuerwehr-Seelsorger. Der frühere Pfarrer von Denklingen, Jakob Zeitlmeir (89), feierte zusammen mit Diakon Bauer und mit annähernd 400 Frauen und Männern aus den Wehren sowie Gläubigen den Festgottesdienst in der Kirche.

Die Messe mit der feierlichen Zeremonie der Fahnenweihe stand im Mittelpunkt eines dreitägigen Festwochenendes, bei dem auch die Geselligkeit in einem kleinen Festzelt gepflegt wurde. Der Leitspruch „Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr“ drücke so viel aus, wandte sich Diakon Bauer (Vilgertshofen) an die Kameraden und Gläubigen. Wer so wie Rettungskräfte und Feuerwehren in der Not helfe, könne im Gegenüber Jesus Christus erkennen.

Das Helfen sei eine „urchristliche Aufgabe“, fuhr der Feuerwehrseelsorger fort. Wenn Kameraden bei belastenden Einsätzen an ihre Grenzen stoßen, helfe auch moderne Technik nicht weiter. Ein Zuspruch sei in so einem Fall vielmehr Gottes vertrauensvolles „Ich bin bei euch alle Tage …“. Den Menschen bringe es einen „Mehrwert“, wenn sie aufeinander schauten und einander unterstützten, so Diakon Bauer.

Nach der Segnung der neuen Fahne wurde die bisherige aus dem Jahr 1895 unter leichtem Trommelwirbel von Franz Megele nach hinten getragen und symbolisch außer Dienst gestellt. Beim der neuen Fahne ist Klaus Karg der Fähnrich; Michael Sporer und Helmut Ahmon sind seine beiden Fahnenbegleiter.

Nach der Weihe wurden sechs Fahnenbänder angeheftet, die zuvor ebenfalls den kirchlichen Segen erhielten. Diese sind von der Vorstandschaft des Vereins, vom Paten, also dem Veteranenverein, von den Feuerwehrpaten aus Asch, Epfach, Dienhausen und von der Reservistenkameradschaft Schwabsoien/Denklingen. Schließlich wurden noch ein Bürgerband mit vielen Spendernamen und das schwarze Trauerband befestigt.

Das ‚Gesicht‘ der Fahne

Die neue Fahne wurde in einer Werkstatt in Olching angefertigt. Die Vorderseite mit dem roten Rand zeigt den heiligen Florian; eingestickt ist der Spruch „Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr“. Auf der Rückseite ist – in weiß-blauer Umrandung – in der hellen Mitte die Kirche von Denklingen symbolhaft dargestellt. Die dortige Inschrift lautet „Freiwillige Feuerwehr Denklingen“. Bei der bisherigen Fahne, die auf das Jahr 1897 zurückgeht, hätte sich eine Renovierung aufgrund starker Schäden nicht mehr gelohnt.

Für die Fahne sind 14.000 Euro investiert worden. Ein Großteil davon ist über Spenden eingegangen. Und auch die Gemeinde hat den Feuerwehrverein unterstützt. Bürgermeister Andreas Braunegger betonte, dass die Fahne und die Bänder „ein Symbol des Zusammenhalts“ sein mögen.

Stefan Sieg, der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, richtete den Dank an alle, die zur Festmesse (gestaltet von der Musikkapelle Denklingen mit Dirigent Georg Linder) und zu den Feierlichkeiten beigetragen haben. Er verband das mit dem Wunsch, dass sich weiterhin genügend Männer und Frauen finden, damit die Feuerwehr über genügend personelle Ressourcen verfügt, um ihre Aufgaben wahrzunehmen.

Ruhestandspfarrer Jakob Zeitl­meir, der vor 20 Jahren seinen Abschied als Seelsorger von Denklingen nahm und nun im Landkreis Aichach-Friedberg zu Hause ist, zeigte sich an alter Wirkungsstätte beeindruckt von der Gestaltung des Festgottesdienstes. Nachher ging es im Kirchenzug mit 18 Fahnenabordnungen hinunter zum Zelt am Feuerwehrhaus, wo Zeitlmeir und Diakon Bauer ebenso wie mehrere hundert Kameraden und Gäste die Geselligkeit pflegen und Kontakte auffrischen konnten.
Johannes Jais

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