Die Saison perfekt gemacht

Grund zum Feiern hatte die Mannschaft von Trainer Roman Gese (links) am Samstag allemal: Mit dem 80:48-Sieg gegen Fürstenfeldbruck machten sie die Saison perfekt und sind nun Meister der 2. Regionalliga Süd. Fotos: Krivec

Es liefen die letzten Sekunden der Partie zwischen den Heimerer Schulen Basket Landsberg und dem TuS Fürstenfeldbruck. Längst hatten sich alle der rund 500 Zuschauer von den Sitzen im Landsberger Sportzentrum erhoben, und auch die Bankspieler der DJK hielt es nicht mehr auf ihren Plätzen. Lauthals zählten sie die verbleibende Spielzeit herunter, bis schließlich die Sirene ertönte und das Ergebnis endgültig feststand. Das genaue Resultat jedoch war nebensächlich, denn mit dem deutlichen 80:48-Erfolg hatten die Landsberger Basketballer am Samstagabend vor allem ihr großes Ziel erreicht: Die Meisterschaft in der 2. Regionalliga Süd.

Dass die Landsberger auf den letzten Metern scheitern würden, damit hatte wohl niemand mehr ernsthaft gerechnet. Auch nicht Heiner Lengler, der als Vertreter des Bayerischen Basketball-Verbands in die Lechstadt gekommen war, um den Gastgebern im Falle des Sieges den Pokal persönlich zu überreichen. Lange zittern, ob es die richtige Entscheidung gewesen war, musste Lengler dann auch nicht. Bereits nach eineinhalb Minuten führten die Landsberger nach mehreren Steals mit 11:0, Lukas Klocker und Przemyslaw Migala hatten gleich zwei Schnellangriffe per Dunking abgeschlossen. Der ehemalige Landsberger Trainer Edo Vrkas reagierte mit einer Auszeit auf den Fabelstart der DJK und erreichte damit zumindest, dass das Landsberger Angriffsspiel ein wenig ins Stocken geriet. Da die Gastgeber auch in der Defense die letzte Intensität vermissen ließen, kamen die Fürstenfeldbrucker zu ihren ersten Punkten und schafften es bis zur Halbzeit, einigermaßen im Spiel zu bleiben. Mit 43:30 ging es in die Pause, doch spätestens nach dem dritten Viertel war klar, dass die Landsberger sich den Titelgewinn nicht mehr nehmen lassen würden. Mit einer komfortablen 69:43-Führung startete die DJK in den Schlussabschnitt, der für die Zuschauer allerdings wenig erquickliches bot. Zu deutlich lagen die Hausherren in Front, weshalb die Angriffsversuche der Fürstenfeldbrucker immer verzweifelter wurden. Die Schlusssirene war da für beide Seiten fast schon eine Erlösung. Während sie für den Tabellenletzten den Abstieg besiegelte, ließen die Landsberger noch auf dem Spielfeld die Sektkorken knallen. Lengler überreichte der Mannschaft den Pokal, verbunden mit dem Wunsch, sie „hoffentlich in der nächsten Saison in der 1. Regionalliga Südost zu sehen“. Trainer Roman Gese sowie der Vorsitzende der DJK, Horst Geiger, ließen sich freilich an diesem Abend nicht in die Karten schauen, ob die Mannschaft ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen wird. Sie bedankten sich stattdessen lieber beim Publikum und den Helfern für die Unterstützung während der Saison, ehe es schließlich weiterging zur Meisterfeier in die Licca Lounge.

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