Zum Saisonende noch ein Debakel

Das war’s wohl für den EV Landsberg 2000. Im Playoff-Viertelfinale hat das Team bisher alle drei Spiele gegen den EC Peiting verloren. Eine weitere Niederlage am morgigen Dienstag bedeutet bereits das Aus für diese Saison.

Dabei sah es am Anfang der Serie noch gut aus für den EVL. Zum Auftakt am Dienstag vergangener Woche in Peiting sahen die Fans einen beherzten Auftritt. Zwar gingen die Hausherren in der 8. Minute durch Milos Vavrusa bereits in Füh­rung – allerdings übersahen die Referees zuvor ein klares Foul an Martin Hoffmann. Die Landsberger kämpften aber trotzdem weiter und brachten den ECP immer mehr in Verlegenheit. Mitte des zweiten Abschnitts stellten sie die Partie sogar auf den Kopf. Erst versenkte Thorsten Rau in Unterzahl einen Kon­ter zum 1:1 (30.), zwei Minuten später besorgte Daniel Nörenberg sogar die EVL-Füh­rung. Im letzten Abschnitt machten die Peitinger aber immer mehr Druck und zwangen die Landsberger zu Fehlern. In der 47. Minute gelangen Florian Simon und Lubor Dibelka ein Doppelschlag zum 3:2. Für die Ent­schei­dung sorgte Michael Fröhlich gut acht Minuten vor dem Ende – den Schlusspunkt setzte erneut Lubor Dibelka zum 5:2-Endstand. Mörz übernimmt Vor dem Heimspiel am Freitag überschlugen sich die Ereignisse. Per Pressemeldung teilte der EVL mit, dass sich Trainer Marian Hurtik wegen eines grippalen Infektes bis Anfang April krank abgemeldet hat. Vorstands-Vize Jochen Mörz übernahm und mit durchgemischten Reihen schien er im ersten Heimspiel sogar Erfolg zu haben. In der 7. Minute fälschte Derek Switzer einen Schuss von Alexander Thiel unhaltbar zum 1:0 ab, Daniel Nörenberg erhöhte kurz nach Wiederbeginn auf 2:0 (23.). Dann aber der Knackpunkt der Partie. In Landsberger Überzahl lief Peitings Klaus Müller in der 30. Minute auf und davon und verkürzte auf 2:1. Danach ging es Schlag auf Schlag. Abermals Müller (34.) sowie Alex Kreuzer (36.) drehten noch im Mittelabschnitt die Partie, Manfred Eichberger (42.) und der Ex-Landsberger Andreas Guggenmos (47.) machten den 2:5-Endstand für die Gäste perfekt. Chancenlos Es war der Anfang vom Ende für den EVL. In Peiting ging am Sonntag nämlich gar nichts mehr. Zwar begann die Truppe um Kapitän Benjamin Barz stark, doch ein Doppelschlag von Dibela und Pfohmann in der 11. Minute beendete alle Landsberger Träume auf einen Überraschungssieg. Dazu kam noch eine Spieldauerstrafe gegen Igor Bacek nachdem er Peitings Thomas Zeck mit dem Schläger ohne Absicht im Gesicht getroffen hatte. Die „Elche“ nutzten die Überzahl zum 3:0 durch Gordon Borberg. Danach führte der ECP die Landsberger ordentlich vor. Innerhalb von nicht einmal fünf Minuten erhöhten die Gastgeber zu Beginn des Mittelabschnitts durch Dibelka (21.), Kreuzer (23./26.) und Fröhlich (24.) auf 7:0. Es war ein ordentliches Debakel, das im letzten Abschnitt weiter seinen Lauf nahm. Wieder Dibelka (49.), Schweiger (51.) und Pfohmann (54.) schossen am Ende ein 10:0 heraus.

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