Sandiges Vergnügen im Hacker-Pschorr-Park

Landsberg – Handball kennen die meisten wohl nur aus der Halle, dabei ist die Sportart durchaus strandtauglich. Seit 2004 werden sogar Weltmeisterschaften in der Beach-Variante ausgetragen. Auch beim TSV Landsberg hat man den Trend erkannt. Am kommenden Samstag richtet die Handball-Abteilung den 2. VR-Junior-Beach-Cup aus.

Diesmal sind sich die Jugendleiterinnen der Landsberger Handballer ganz sicher. Der 2. VR Junior-Beach-Cup wird da stattfinden, wo er hingehört, nämlich auf dem Sandplatz des Hacker-Pschorr-Sportparks. Bei der ersten Auflage im vergangenen Jahr wurde es wegen des schlechten Wetters nichts mit dem Beach-Handball, weshalb man in die Halle ausweichen musste. Diesmal jedoch sind die Aussichten optimal, nachdem der Sommer endlich angekommen zu sein scheint. Rund 150 C- Jugendliche im Alter von zwölf bis vierzehn Jahren erwarten die Veranstalter, wenn am Samstag um zehn Uhr die erste Begegnung angepfiffen wird. Die neun Mädchen- und vier Jungenmannschaften aus ganz Oberbayern wollen dann im Sand zeigen, dass sie sich – was Einsatz, verzwickte Taktik und trickreiche Wurfvarianten angeht – vor den Großen nicht zu verstecken brauchen. Gespielt wird beim Beachhandball in Vierer-Teams. Da das Prellen des Balles auf dem Sand so gut wie unmöglich ist, dürfen die Spieler den Ball auch rollen. Anders als in der Halle ist der Torraum kein Halbkreis, sondern rechteckig. Der VR-Junior-Beach-Cup ist jedoch nicht nur ein Highlight für junge Handballerinnen und Handballer aus der Region, sondern bietet mit seinem Rahmenprogramm auch genug Unterhaltung für die ganze Familie, was vielleicht auch den ein oder anderen Spieler der 1. Männermannschaft des Vereins zu einem Besuch verleiten mag. Bergauf und bergab Ein wenig Erholung dürfte jenen durchaus willkommen sein, nachdem das Team zuletzt im Konditionstrainingslager in Abtenau ordentlich ins Schwitzen kam. Drei Tage lang scheuchte Trainer Hubert Müller die Seinen über Berg und Tal, mal zu Fuß, mal mit dem Mountainbike. Dabei schlugen sich die Landsberger wacker. „Die Mannschaft zeigt sich zu Beginn der diesjährigen Vorbereitung wesentlich fitter als in den Vorjahren. Es war ein wirklich anstrengendes Programm, bei dem jeder mehrmals an seine körperlichen Grenzen kam. Aber alle haben sich gut geschlagen“, freut sich Müller, der auch ein Extralob für die zwei A-Jugendlichen Philipp Scharnagel und Alex Imhoff übrig hatte: „Sie haben sich sehr gut integriert.“

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