Wunderbare Geste nach TV-Rateshow:

Heino Ferch spendet 50.000 Euro zum Wohl kranker Kinder

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Heino Ferch und seine Frau Marie-Jeanette besuchten die Koordinatorin des Theotinum Kinderhospiz‘ Dießen, Irmgard Schleich (Mitte), in ihrem Büro im Klosterhof in Dießen

Dießen – Irmgard Schleich vom Theotinum Kinderhospiz Dießen kann ihr Glück noch gar nicht fassen. Ihr Verein hat aus prominenter Hand eine Spende von 25.000 Euro erhalten – mit Abstand die größte Einzelspende bislang. Der Spender ist Schauspieler Heino Ferch, bekannt von Theater, Kino und Fernsehen. Mit ebenfalls 25.000 Euro bedachte er die Care-for-Rare-Foundation der Haunerschen Kinderklinik in München.

Ferch wohnt mit seinen beiden Kindern und seiner Frau Marie-Jeanette in Stegen am Ammersee. Marie-Jeanette, eine leidenschaftliche Turnier-Reiterin und Pferdezüchterin, hatte die Idee zur Spende, erzählt Ferch bei einem Treffen im Büro des Hospizvereins im Klosterhof in Dießen. „Ich habe vom Theotinum Kinderhospiz in den Zeitungen gelesen“, bestätigt Marie-Jeanette Ferch.

Der Geldsegen ist dem Wissen und auch einem Quäntchen Glück von Heino Ferch zu verdanken. Als Gast bei der Rateshow „Wer weiß denn so was XXL“ Anfang Januar im ARD, moderiert von Kai Pflaume, hat er sich bis ins Finale durchgeraten und den ersten Preis, dotiert mit 50.000 Euro, abgeräumt. Weitere Gäste waren Yvonne Catterfeld, Smudo und Bastian Pastewka. „Man arbeitet sich durch Frageblöcke und muss teilweise recht skurrile Fragen aus erstaunlichen Bereichen beantworten“, erzählt Ferch bei einem Stück Käsekuchen aus der Schleichschen Küche. Dem gebürtigen Bremerhavener gefällt es gut in Bayern. Die Menschen seien hier mehr mit ihrer Heimat verwurzelt, der Zusammenhalt sei größer, so Ferch.

Den Gewinn gibt er zu gleichen Teilen an die Care-for-Rare-Foundation der Haunerschen Kinderklinik in München und an das Theotinum Kinderhospiz in Dießen. Beide Male geht es dem Familienvater Ferch also um das Wohl von Kindern. Die Care-for-Rare-Foundation möchte Kindern mit seltenen Krankheiten durch verstärkte Forschung und internationale Zusammenarbeit helfen.

Das Theotinum ist ein ambu­lantes Kinder-, Jugend- und Behindertenhospiz, dessen Wunsch es ist, eine stationäre Hospizherberge in der Region anzusiedeln. „Mit der Spende sind wir unserem großen Ziel endlich ein Stück näher gerückt“, freut sich Vorsitzende Irmgard Schleich. Die Hospizherberge soll allen Menschen offen stehen, die Bedarf haben und Unterstützung benötigen, also auch pflegenden oder trauernden Angehörigen oder Familien, die einen sterbenskranken Menschen in ihrer Mitte haben und die Entlastung benötigen. Diese bieten die ausgebildeten Hospiz- und Kinderhospizbegleiter, von denen einige sich zusätzlich als Hospizbegleiter in der Behindertenhilfe qualifiziert haben.

Auch Heino und Marie-Jeanette Ferch möchten dieses Ziel des Hospizvereins weiterhin unterstützen. Für die nächste Rateshow hat Ferch schon kräftig gebüffelt. Also heißt es nun: Daumen drücken!

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