Großbrand in Weil

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Bis in den Morgen hinein kämpften die verständigten Feuerwehren gegen die Flammen an.

Weil – Ein Großbrand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Weil hat in der Nacht auf den heutigen Mittwoch die Feuerwehren aus dreizehn Ortschaften in Atem gehalten. Der Schaden ist mit rund einer halben Million Euro hoch, ein Stall und eine Scheune wurden Raub der Flammen. Ein Übergreifen auf das Wohnhaus konnte allerdings großteils verhindert werden.

Gegen 2.15 Uhr in der Nacht bemerkten die Bewohner eines Dreiseithofs in Weil, dass ein Brand in der Scheune ausgebrochen war. Als die zahlreichen verständigten Feuerwehren vor Ort eintrafen, hatten die Flammen bereits auf den Stall übergegriffen, beide Gebäude standen in Vollbrand. Vier Tiere verendeten, das restliche Großvieh wurde rechtzeitig befreit.

Um zu verhindern, dass das Feuer sich auch des Wohnhauses bemächtigte, waren der Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord zufolge „umfangreiche Maßnahmen“ notwendig. Schlussendlich waren die Bemühungen weitestgehend erfolgreich, Scheune und Stall brannten allerdings vollständig nieder. Am Wohnhaus wurden Teile des Dachs in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehren waren bis 6.30 Uhr damit beschäftigt, die lodernden Flammen zu ersticken. Ihre Nacharbeiten zogen sich bis in den Vormittag hinein hin.

In der zerstörten Scheune waren unter anderem landwirtschaftliche Maschinen untergestellt. In ihren Schätzungen beziffert die Polizei den Schaden auf rund eine halbe Million Euro. Menschen wurden nicht verletzt.

Unklar ist, wie der Brand ausbrechen konnte. Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck nahm die Ermittlungen auf, konnte aufgrund des hohen Zerstörungsgrades aber keine eindeutige Ursache mehr ausmachen. Anhaltspunkte für fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung gibt es nicht.

ras

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