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Auf Schloss Kaltenberg ist die fünfte Jahreszeit eröffnet

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Kaltenberg – Ein letzter kräftiger Schlag und die Anzapf-Karriere von Geltendorfs Bürgermeister Wilhelm Lehmann ist Geschichte. Zumindest bei der Schlossbrauerei Kaltenberg. Traditionsgemäß übernimmt hier das amtierende Gemeindeoberhaupt den jährlichen Starkbieranstich. Und da Lehmann nach drei Amtsperioden nicht mehr antritt, wird er sich im nächsten Jahr das Spektakel „nur“ als Ehrengast unten vor der Bühne ansehen. Da saß jetzt sein wahrscheinlicher Nachfolger Robert Sedlmayr, der Lehmann beim letztjährigen Anzapfen schon mal vertreten durfte.

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1 / 27„Ritterbock läuft“: Geltendorfs Bürgermeister Wilhelm Lehmann schenkte für die Ehrengäste ein, während Luitpold Prinz von Bayern einen fröhlichen Abend wünschte. Im Hintergrund König-Ludwig-Geschäftsführer Oliver Lentz (links) und Verkaufsleiter Richard Sturm. © Roettig
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2 / 27Starkbieranstich und Wiedereröffnung der "Ritterschwemme" auf Schloß Kaltenberg wurden ausgiebig gefeiert. © Roettig
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3 / 27Starkbieranstich und Wiedereröffnung der "Ritterschwemme" auf Schloß Kaltenberg wurden ausgiebig gefeiert. © Roettig
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4 / 27Starkbieranstich und Wiedereröffnung der "Ritterschwemme" auf Schloß Kaltenberg wurden ausgiebig gefeiert. © Roettig
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27 / 27Starkbieranstich und Wiedereröffnung der "Ritterschwemme" auf Schloß Kaltenberg wurden ausgiebig gefeiert. © Roettig

Nicht nur der Beginn der fünften Jahreszeit wurde mit dem dunklen „Ritterbock“ gefeiert, sondern auch die Eröffnung der neugestalteten „Ritterschwemme“. Nach jahrelanger Verpachtung hat Prinz Heinrich von Bayern die Lokalität selbst übernommen.

Bei der Umsetzung des neues Konzepts als ganzjähriges Event- und Ausflugslokal mit Biergarten konnte er die Gastronomenfamilie Urban gewinnen, die man von früher aus dem Kloster Andechs kennt sowie vom La Bohème in München-Schwabing. Die Generalprobe beim Starkbieranstich jedenfalls ist schon mal gelungen.

Davon konnten sich Geschäftspartner und zwei Dutzend Bürgermeister aus dem ganzen Landkreis überzeugen. Lob kam auch von Landrat Thomas Eichinger, Ex-Minister Dr. Thomas Goppel und MdB Michael Kießling, „unserem Mann in Berlin“, wie Gastgeber Luitpold Prinz von Bayern betonte. Er lobte vor dem Anstich seinen inzwischen legendären „Ritterbock“, der mit neun Prozent Alkohol zu den stärksten Bockbieren Bayerns zählt. Sein hoher Stammwürzegehalt von 20,8 Prozent und seine fünfmonatige Lagerzeit „machen ihn zu einem vollmundigen Dreifach-Bock“. Dass er besonders zu herzhaftem Essen passt, konnten die Gäste bei diversen bayerischen Schmankerln ausgiebig testen. Dazu spielte der Musikverein Klosterlechfeld mit seinem Dirigenten Armin Reiß. Kabarettist Werner Meier gab viel belachte Kostproben aus seinem Programm „Nah dran“.

Ein paar lobende und ernste Worte zwischendurch gab es auch. Der scheidende Bürgermeister Wilhelm Lehmann dankte Luitpold Prinz von Bayern für die langjährige gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Das Kaltenberger Schloss sei auch immer Anlaufstelle gewesen, wenn eine Organisation oder ein Verein aus dem Ort einen Obolus gebraucht habe. Man sei niemals abgewiesen worden, selbst wenn es um neue Trikots für die Jugendfußballer ging. Der Prinz nahm es bescheiden zur Kenntnis und wünschte einen guten Appetit: „Trotz der Corona-Panik wollen wir den Abend heute genießen und feiern.“

Bis zur Karwoche sind „Ritterbock“ und andere Starkbiere vor allem in Bayern eine willkommene „flüssige Fastenspeise“. Vor Jahrhunderten haben die Klosterbrauereien die Starkbiere erfunden. Den fastenden Ordensbrüdern wurden fünf bis zehn Liter (!) pro Tag in den ‚mageren Zeiten‘ zugemessen. Diese ‚Zumessung‘ stand dann später Pate für die Bezeichnung ‚Maß‘. Und heutzutage ist man nicht nur wegen der Promillegrenze ‚maßvoller‘.
Dieter Roettig

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