Die ersten acht Parker um 8:08 Uhr

Schlossberggarage Landsberg feierlich wiedereröffnet

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Am Donnerstag das Pre-Opening, am Samstag dann offiziell: Die Schlossberggarage ist wieder offen.
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Am Donnerstag das Pre-Opening, am Samstag dann offiziell: Die Schlossberggarage ist wieder offen.

Landsberg – Was lange währt, wird gut. Und was ein bisschen schneller geht, manchmal auch. Die Schlossberggarage steht auf jeden Fall seit vergangenen Donnerstag 8 Uhr im neuen Glanz wieder offen – und erleichtert die Parksituation für Landsberger und Besucher deutlich. Die ersten Parker wurden am Donnerstag von Stadtwerkeleiter Norbert Köhler und Oberbürgermeister Mathias Neuner persönlich begrüßt. Und am Samstag hieß es Party auf Deck C: mit Gulaschsuppe, alkoholfreiem Bier und den „Tschily‘s Hot Four“. Die ihr Volumen auf fünf erhöht hatten.

Kaum zu glauben, dass alles so sauber ist. Noch vor zwei Monaten watete man in der Schlossberggarage auf dem untersten Deck C durch tiefen Schlamm. Jetzt ist es piccobello. „Das Parkhaus ist der erste Eindruck, den viele von Landsberg bekommen“, sagt Neuner. „Und der Eindruck ist jetzt: aufgeräumt.“ Mit Schokolade und einem Frei-Parken-Ticket versüßten Neuner und Köhler den ersten fünf Parkgästen den Tag. Samt Neuners Bitte: „Machen Sie‘s nicht gleich wieder kaputt!“ Und um acht nach acht fuhr bereits der achte PKW ein.

Zur offiziellen Eröffnung am Samstagvormittag versammelten sich die Gäste diesmal auf dem unteren Deck C. Das in der Langen Kunstnacht bereits erprobte Deck A und auch Deck B wurden derweil schon freudig beparkt.

Das „Rote Band“ hatte sich farblich an die magentanen Stadtwerke angepasst und wurde gemeinsam von Neuner und Köhler durchschnitten. „Sie sehen, es ist jetzt wieder hell und leuchtend hier“, fasste Neuner die Garagenerscheinung zusammen. Natürlich sei die Sanierung auch „ein Leidensweg“ gewesen. „Leidenschaftliche Diskussionen“ seien geführt worden, zum Beispiel ob nicht doch die Teilschließung statt der Komplettschließung seit April sinnvoller wäre. Und auch die Kommunikation beziehungsweise Nichtkommunikation der Stadtwerke mit Garagennutzern und Altstadtbewohnern lieferte ausreichend Gesprächsstoff. Aber daran sehe man, „wie wichtig die Garage für die Bewohner der Innenstadt ist“, sagte Neuner.

Eigentlich sollte die Schlossberggarage bis zum 15. Januar 2019 fertig werden. „Aber alles lief wie am Schnürchen, samt hohem Personaleinsatz“, berichtet Neuner. Weshalb die Maßnahmen nun drei Monate früher abgeschlossen werden konnten.

Die Investitionen der letzten Jahre in Lech- und Schlossberggarage betrugen gut 8 Millionen Euro, rechnete Neuner. Zuzüglich der fünf Millionen, die noch für die geplante Tiefgarage in der Lechstraße anfallen werden. „Sie sehen, dass sich das neben der Mittelschule größte Investitionsvolumen um die Innenstadt dreht. Denn die ist uns wichtig.“

„Die Sanierung hat uns viel Kraft gekostet“, konstatierte Köhler. Mit großem Personaleinsatz und einer perfekten Planung seien die Arbeiten durchgezogen worden – „auf der Baustelle war teilweise ein richtiges Gewusel.“ Über 50.000 Mannstunden hätten die Arbeiter investiert. „Und das ohne einen einzigen Unfall.“

Die Baustelle sei schon aufwendig gewesen, „aber eigentlich eine ganz normale“, tiefstapelt Oberpolier Franz Hampl. Die Logistik war nicht unkompliziert: wie Material rein-, wie Schutt rausbringen? Die Container vor der Einfahrt und natürlich die ganzen Maschinen. Aber warum war denn alles so schnell fertig? Hampls Kommentar: „Es hat einfach alles gepasst.“

Zur Feier konnten die Kleinen mit Elektroautos durch den hinteren Teil des Decks düsen. Gegen kalte Füße halfen Kartoffel- und Gulaschsuppe. Und die „Tschily‘s Hot Four“ heizten die kühle Luft mit Dixie-Jazz auf – als fünfköpfige Männercombo natürlich vor den Frauenparkplätzen.

Susanne Greiner

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