Schnell im Regen

Rauten weißblau zieren seinen Helm: Marcel Schrötter beim Warm Up auf dem Sepang International Circuit. Foto: Team SAG

Damit darf man zufrieden sein: Marcel Schrötter hat beim WM-Lauf auf dem Sepang International Circuit bei extrem schwierigen Verhältnissen eine beherzte Leistung gezeigt: Der 19-jährige Bimota-Pilot aus Pflugdorf ließ sich vom strömenden Regen nicht beirren und kam in der Moto2-Klasse als 18. Rang ins Ziel.

Schrötter erlebte beim 15. Rennen der aktuellen WM-Saison ein schwieriges Wochenende. Beinahe ständig wech­- selnde Bedingungen an den Trainingstagen machten ein vernünftiges Arbeiten am Setting nahezu unmöglich, außerdem fand der Vollblut-Racer auf regennasser Fahrbahn kein Gefühl und Vertrauen, um schnell fahren zu können. Was eigentlich ungewöhnlich ist, da Marcel Schrötter zuvor mit der Bimota HB4 im Nassen überaus konkurrenzfähig war. Jedenfalls machte sich der Pilot des spanischen Teams Desguaces La Torre SAG Hoff­- nungen auf eine Besserung, nachdem noch kurz vor dem Start des WM-Laufes Änderungen vorgenommen wurden. Trotzdem ging er das Rennen zu zaghaft und vorsichtig an. Erst ab Halbzeit der Distanz, wo es wieder stärker zu regnen begann, kam Schrötter zusehends besser in Fahrt. Wegen sintflutartigem Regen wurde das Rennen kurz vor Schluss abgebrochen. Für den ehrgeizigen Athleten aus dem Landkreis Landsberg kam die Entscheidung der Rennleitung allerdings zu früh, da er drauf und dran war in den Kampf um die letzten Punkteränge mitzumischen. „Da wäre noch was möglich gewesen.“

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