Tor zum schnellen Internet

Durchweg zufriedenen Gesichter am Mittwoch im Echinger Rathaus: Regiergungspräsident Christoph Hillenbrand überbrachte im Rahmen des Breitbandförderprogramms der Staatsregierung zwei Förderbescheide über je 100000 Euro. Die Bürgermeister Siegfried Luge (Eching) und Bürgermeister Josef Albrecht (Greifenberg) nahmen sie im Beisein von Landrat Walter Eichner für ihre Gemeinden gerne dankend entgegen.

„Damit ist ein weiterer Schritt getan, um die Kommunen zügig und flächendeckend beim Zugang zum schnellen Internet im ländlichen Raum zu unterstützen und ihnen so beim Standortwettbewerb neue Chancen zu eröffnen“, freute sich der Regierungspräsident. Mit Zuwendungen von insgesamt 994500 Euro profitieren bereist zehn Gemeinden im Landkreis Landsberg vom Breitband-Fördertopf. Die förderfähigen Investitionskosten belaufen sich in Eching auf 146000 und in Greifenberg auf 264000 Euro. „Keinem anderen Landkreis in Oberbayern konnte die Regierung von Oberbayern bislang mehr Fördermittel bewilligen“, betonte Hillenbrand. „Mit jedem neuen Bescheid kommen wir unserem Ziel einer lückenlosen Bereitbandversorgung in der Fläche ein Stück näher.“ Mit der landkreisweiten Infrastrukturanalyse und Machbarkeitsstudie zum Ausbau der Breitbandversorgung im Landkreis Landsberg sei erstmals eine umfassende Bestands- und Bedarfserhebung durchgeführt worden, betonte Landrat Walter Eichner, die nun als Wegweiser für die zügige Breitband­erschließung vorliege. Hillen­- brand dankte der Landrat für dessen „intensives, persönliches Werben für diese Studie“ und für die schnelle Bearbeitung der Anträge durch die Regierung von Oberbayern. „Es wäre schön, wenn die Umsetzungsphase genauso schnell abläuft wie das Genehmigungsverfahren“, betonte der Landrat, „denn DSL ist für uns ein enorm wichtiger Standortfaktor“. Damit man sich das weltweite Netz bald mit 16 Megabit Übertragungsgeschwindigkeit ins Haus holen kann, bekommt Eching von Inning her eine Glasfaserverbindung und vier Kabelverteilerzentren. Greifenberg wird von Geltendorf und Türkenfeld her angeschlossen und bekommt mit Beuern insgesamt sechs Zentren. Von dort aus geht es dann via Kupferkabel weiter zu Unternehmen und Haushalten. Lorenz Bögle, Gebietsleiter der Telekom scherzte: „Wir wollen zwar ihr Geld, aber wir bieten ihnen eine gute Gegenleistung“. Er versprach gute und individuelle Lösungen für alle Kunden. Regierungspräsident Hillenbrand empfahl, bei jeder Grabung gleich mehrere Leerkabel zu verlegen, um für Nachfolgetechnologien gerüstet zu sein, sowie Funk- und Breitbandtechnologie gleichermaßen voranzutreiben. Informationen zur Breitbandförderung gibt’s im Internet unter www.breitband.bayern.de.

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