Schneller als die Konkurrenz

Einer der erfolgreichsten Kauferinger Ruderer: Theis Hagemeister. Foto: RCLK

Die Jugend des Ruderclubs am Lech Kaufering (RCLK) kann an die Erfolgsserie vom letzten Jahr anknüpfen. Trotz des extrem frühen Saisonstarts in Bamberg hat sie acht Siege und zahlreiche zweite und dritte Plätze eingefahren. Einige Boote qualifizierten sich auch bereits für den Bundeswettbewerb in Wolfsburg.

In Bamberg startete die Qualifikation für den Bundeswettbewerb mit Rennen über 1000 und 3000 Meter und dazu reisten 21 Kauferinger Jungruderer an. Der Zielwettkampf ist vergleichbar mit der deutschen Meisterschaft für die bis 14-Jährigen. Der RCLK schickte dazu einen Mädchenvierer (12-13 Jahre) – mit Lia Roth, Lia Schütz, Maja Draudt und Johanna Götz – an den Start. Außerdem einen Jungenzweier (13-14 Jahre) – mit Joschka Beroll und Felix Antonitsch – sowie einen Leichtgewichtseiner der 14-jährigen Mädchen mit Magdalena Greiner und im 13-jährigen Mädcheneiner mit Friederike Clarke. Der Vierer sicherte sich auf die 1000 Meter den 2. Platz und hat nun als bestes bayerisches Boot gute Chancen. Clarke kann auf eine starke Leistung zurückblicken und steht als bestes bayerisches Boot sicher fest. Die zwei erfolgreichsten Ruderer aus Kaufering, Axel Roth und Theis Hagemeister, starteten erstmals als Junioren. Die Jungs ließen den Gegnern keine Chance und führten vom Start weg. Auch wenn sie zuerst noch Mühe hatten sich abzusetzen, siegten sie zum Schluss mit einer guten Bootslänge Vorsprung. Im selben Rennen, in dem Maria Ludwig einen starken 2. Platz erruderte, setzte Theresa Gayer das nächste Highlight: Sie fuhr ein souveränes Rennen und siegte mit über einer halben Minute Abstand. Der nächste Sieg wurde wieder von Hagemeister – nun im Einer – errudert. Er war von Beginn an vorne, baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus und gewann souverän. Lenhard Wartena und Laurenz Weikinger erreichten den 2. und 3. Platz. Michael Dörsam und Carolin Röpke versuchten ihr Glück im gemischten Juniorenzweier und durch einen schnellen Anfangsspurt lagen sie im Ziel deutlich vorne. Roth startete seit langer Zeit wieder im Einer. Er zeigte, dass er diesen nicht nur beherrscht, sondern auch deutlich schneller als seine gesamte Konkurrenz war. Am nächsten Tag holte sich Markus Schubert den 3. Platz. Roth siegte zusammen mit Hagemeister im Zweier, sowie abschließend im Einer. Doch dem nicht genug. Friederike Clarke startete zusammen mit Magdalena Greiner im Kinderzweier. Nach einem missglückten Start gaben sie sich nicht geschlagen und mit einem gewaltigen Kraftakt machten sie das Unmögliche noch möglich. Unbeschreiblich groß war die Freude am Siegersteg über die Medaille.

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