Schöne Bescherung – Auf und Ab in der Bundesliga: Landsberger Snookerteam ist gefordert

Im Sport läuft eben nicht immer alles nach Plan. Zunächst eine klare Niederlage und danach einen hohen Sieg hat es für das Landsberger Snooker Team am zweiten Spielwochenende in der 1. Bundesliga mit den Spieltagen drei und vier gegen. Die Lechstädter rangieren vor dem Heimspieltag am kommenden Wochenende auf Rang 4 der Tabelle.

Zunächst durfte die Landsberger zum amtierenden deutschen Meister nach Wuppertal reisen. Das aus acht Topspielern bestehende Team der Barmer Billard Freunde ist seit April 2007 ungeschlagen. Somit waren die Erwartungen der Lechstädter, die zu allem Übel auch noch ohne Johan D´hondt antreten mussten, nicht allzu hoch angesiedelt. Die erste Spielrunde, in der Patrick Einsle das Tageshöchstbreak von 96 Punkten erzielte, ging mit 3:0 an die Wuppertaler. Im zweiten Durchgang konnte Warren Smith zwar mit 2:0 gegen Phil Barnes die Führung übernehmen, nach einer Leistungssteigerung seines Kontrahenten ging aber auch dieses Match an die Westfalen. Lediglich in der letzten Spielrunde war es den Landsbergern vergönnt das Ehrenspiel zu gewinnen: Smith schlug Stefan Kasper klar mit 3:0. An der deutlichen 8:1-Niederlage änderte das aber nicht viel. Unter einem deutlich besseren Stern stand der 4. Spieltag. Die bisher noch ohne Niederlage in die Liga gestarteten Breakers aus Rüsselsheim erwischten einen raben- schwarzen Tag gegen den Aufsteiger aus Landsberg. In der ersten Runde verlor Holger Marth gegen Warren Smith in einem 3,5 Stunden langen Match mit 2:3. Michael Heeger konnte trotz des Tageshöchstbreaks von 81 Punkten gegen Jürgen Kesseler nicht gewinnen und unterlag ebenfalls mit 2:3. Hans-Joachim Meyer wurde von Johan D´hondt mit 1:3 niedergekämpft, so dass Landsberg beruhigend mit 3:0 in Führung lag. In der zweiten Runde wollten die Breakers diesen schlechten Start wieder wettmachen. Es kam jedoch ganz anders. Die Landsberger setzten sich wiederum in allen drei Partien des zweiten Blocks ziemlich deutlich durch und machten mit der 6 :0-Führung alles klar. In der letzten Spielrunde kamen dann bei den Breakers noch Armin Schmidt und Jörg Simon zum Einsatz, bei den Landsbergern wurde Harry Hoss für Kesseler eingewechselt. Der Spielertausch brachte keinen frischen Wind bei den Hausherre. Auch diesmal gingen alle drei Spiele an die Gäste vom Lech, so dass am Ende die haushohe Niederlage mit 0:9 Matches und 8:27 Frames feststand. In der Tabelle führt nun Wuppertal (8:0) vor Rüsselsheim und Berlin (beide 6:2) und Landsberg (4:4). Der nächste Spieltag steht am kommenden Wochenende, 10. und 11. Januar, im Bella Billard Center in Landsberg auf dem Programm. Weitere Infos sind auch auf der Internetseite www.1bcl.de zu finden.

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