Schon mal vornominiert

Das Rennen um die schnellste Benennung eines Bürgermeisterkandidaten haben die Christsozialen für sich entschieden: Per einstimmigem Beschluss stellte sich der Vorstand der CSU Kaufering hinter die Bewerbung ihres Ortsvorsitzenden Stefan Puchmayr als Burgermeisterkandidat. „Ein starkes Signal“, heißt es in der Presseerklärung zum Auftakt des Wahlkampfes.

Viel Gutes ist in dem Papier vom CSU-Kandidaten zu erfahren: Stefan Puchmayr, Jahrgang 1966, verheiratet und Vater zweier Söhne, kenne sich als Projektentwickler, gelernter Bank- sowie Diplomkaufmann mit der Lösung komplexer Aufgaben hervorragend aus. Diese Fähigkeiten wolle er nun gerne einsetzen, um die Gemeindefinanzen der Marktgemeinde wieder zu ordnen und somit die Zukunftsfähigkeit Kauferings langfristig zu sichern. „Es gibt in Kaufering noch viel zu tun“,weiß Puchmayer, „aber bitte mit Augenmaß, damit wir unseren Kindern nicht nur Hypotheken überlassen.“ Kritik an Noch-Bürgermeister Dr. Klaus Bühler? Durchaus: Dringlich sei eine Lösung des Finanzproblemes Biomassekraftwerk. Aber auch die Verbesserung wichtiger Infrastruktureinrichtungen liege ihm, Puchmayr am Herzen – beispielsweise dem Bahnhof Kaufering, der täglich von tausenden Pendlern genutzt wird. „Unverständlich, dass es bislang nicht gelungen ist, ein WC zu errichten oder den Bahnhof behindertengerecht umzugestalten.“ Eine „wesentliche Aufgabe“ sehe der CSU-Kandidat darin, „gezielt und mit einem tragfähigen Konzept“ neue und zukunftsfähige Unternehmen in der Marktgemeinde anzusiedeln. Neue und interessante Arbeitsplätze möchte er nach Kaufering holen. Gleichzeitig müssen der bereits eingeschlagene Weg bei der Bildung fortgesetzt werden, um den Kindern bestmögliche Entwicklungschancen zu bieten. „Es ist mein Ziel“, so Puchmayr, „dass Kindern und Familien die Möglichkeit geboten wird, Bildung optimal stattfinden zu lassen.“ Dazu gehörten etwa eine Ganztags­be­- treuung von Schulkindern – für Alleinerziehende und Familien, in denen beide Elternteile arbeiten. Die Mittagsbetreuung sei ein gelungener Anfang, sie greife aber aktuell sprichwörtlich noch zu kurz. „Wir werden einen sehr kurzen Wahlkampf führen“, verspricht Stefan Puchmayer und läutet ihn schon mal ein. Er und der CSU-Orstverband stelle sich gerne kritischen Fragen aus der Bevölkerung. Weil er ganz nah am Bürger sein wolle, habe er sich vorgenommen, mit so vielen Bürgern wie möglich ein persönliches Gespräch zu führen – offen und in demokratischer Weise.

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