Willkommen in Schondorf!

Gefragter Wohnort am See für 138 neue Schondorfer

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Über den Anerkennungsscheck der Gemeinde freuten sich die Kreisklassen-Fußballer des TSV Schondorf. Von links: Kapitän Lukas Schmalz, Abteilungsleiter Csaba Bocskor, Bürgermeister Alexander Herrmann, Trainer Eduard Schmalz und Vereinsvorstand Maik Klehn.

Schondorf – Bereits zum dritten Mal lud Schondorfs Bürgermeister Alexander Herrmann zu einem Neubürger-Empfang in den Sitzungssaal des Rathauses ein. Von den 138 im letzten Jahr Zugezogenen waren immerhin knapp die Hälfte gekommen, um sich aus erster Hand über ihren neuen Lebensmittelpunkt zu informieren.

Zum Beispiel, dass Schondorf flächenmäßig mit nur 6,5 Quadratkilometern die kleinste Gemeinde am Ammersee-West­ufer ist, derzeit 3.899 Einwohner hat, wovon 17 Prozent unter 18 Jahren und 24 Prozent über 65 Jahre alt sind. Der Finanzhaushalt liege zwischen zehn und elf Millionen Euro und mangels größerer Gewerbegebiete sei das Gewerbesteuer-Aufkommen überschaubar. Schondorf sei trotz gelebter Tradition ein moderner und sehr gefragter Wohnort in der Metropolregion München und dank Ammersee ein viel frequentiertes Urlaubs- und Naherholungsziel.

Bei Schulen, Krippe und Kindergarten sei man „vorbildlich aufgestellt“, wie Bürgermeister Herrmann nicht ohne Stolz betonte. Man habe den Breitbandausbau mit Glasfaser sowie ein Gasverteilernetz ermöglicht und das Prix-Gelände soweit aufbereitet, dass der Investor bald mit dem Bau der neuen Siedlung für rund 200 Personen beginnen kann. Darunter 30 Prozent Wohnungen und Häuser zu sozial verträglichen Kauf- oder Mietpreisen. Mit ISEK, dem „Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept“, habe man „die Eintrittskarte zur Städte­bauförderung“ gelöst und sich für Zukunftsaufgaben gerüstet.

Alexander Herrmann lobte ganz speziell das gemeinnützige Engagement vieler Schondorfer und nannte als Beispiele das Seniorenzentrum und die Freiwillige Feuerwehr, die sich über Zugänge aus den Reihen der Neubürger freuen würde. Beim Thema Asyl gebe es mit den Zuwanderern so gut wie keine Probleme, da Schondorf als erste Gemeinde von Anfang an neben dem ehrenamtlichen Helferkreis mit Anne Pfefferkorn auf eine professionelle Asylbeauftragte gesetzt hat.

In Sachen Vereinsleben und Kultur biete Schondorf eine attraktive Auswahl. Hier stellte Herrmann das „geerbte Studio Rose“ mit seinem Bilderschatz heraus, in dem gerade zwei viel beachtete Ausstellungen über Namensgeber Heinz Rose und Paul Paede stattfanden. Lust auf heimischen Fußballsport machte Herrmann mit der Auszeichnung der erfolgreichen Kicker des TSV Schondorf, die den Aufstieg in die Kreisliga geschafft haben und derzeit auf Tabellenplatz 2 überwintern. Dafür gab es als Anerkennung der Gemeinde einen Scheck über 400 Euro für die Vereinskasse. Darüber freuten sich Trainer Eduard Schmalz, Kapitän Lukas Schmalz, Abteilungsleiter Csaba Bocskor und Vereinsvorsitzender Maik Klehn.

Damit die Neubürger in Geschichte und Tradition der Gemeinde eintauchen können, bekam jeder Gast den traumhaften Bildband „Schondorf –Das Dorf und seine Menschen in alten Aufnahmen“. Dazu gab es eine Anstecknadel mit dem Schondorfer Einhorn-Wappen.

In ungezwungener Atmosphäre bei Sekt und Häppchen hatten Schondorfs Neubürger dann ausführlich Gelegenheit, mit den Gemeinde- und Vereinsvertretern zu plaudern und sich auch gegenseitig kennen zu lernen

Musikalisch umrahmt wurde der Empfang vom Klarinetten-­Quartett des Blasorchesters Schondorf, der Harfenlehrerin Caecilia Kleber, dem Posaunen-Duo Porsche-Müller und dem erst neunjährigen Klaviertalent Tim Breitschwert.
Dieter Roettig

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