Schritt eins geschafft

Mit aller Macht zum Tor: Maximilian Matzer-Kernich von der A-Jugend des TSV Landsberg. Foto: Krivec

Im Handball müssen sich die Jugendmannschaften in Turnieren jedes Jahr wieder neu für die höheren Ligen qualifizieren. Einen gelungenen Start in die Qualifikation zur Landesliga Süd legte die männliche A-Jugend der Landsberger Handballer hin. Mit einer konzentrierten Leistung wurden in eigener Halle alle drei Spiele gewonnen und so zieht man souverän in die nächste Runde ein.

Erster Gegner war der PSV München. Auch wenn beide Mannschaften sofort mit Volldampf loslegten, so war ihnen doch auch die Nervosität deutlich anzumerken. Manchmal ging es etwas zu hektisch zur Sache. Aber mit einer von Beginn an aufmerksamen Abwehr und glücklichen Treffern konnten sich die Landsberger schnell absetzen (3:0/2.) Dann hatten sich Gegner besser eingestellt und die Angriffe der Gastgeber stockten (5:2/7.). Man schloss zu unüberlegt oder unpräzise ab. So kamen die Münchener heran. Jetzt machte aber machte die Landsberger Abwehr dicht und ließ lange kein Tor mehr zu. Nach der Pause (7:4) kamen die Gastgeber immer besser in Fahrt und zeigten nun auch im Angriff ihrer spielerischen Fähigkeiten. Der Vorsprung wuchs und wenn man am Schluss auch nicht mehr alles traf, so war der Endstand von 19:11 mehr als verdient. Im zweiten Spiel zeigte sich der SVW Burghausen als der stärkere Gegner. Doch die heimische Abwehr stand vor einem sicheren Axel Imhof im Tor wieder sehr gut und im Angriff steigerte man sich deutlich. Man machte weniger Fehler und kam mit spielerischen Mitteln immer wieder zum Erfolg. Das Spiel nach vorne lief jetzt besser und mit mehr Tempo. Eine gute Leistung zeigte dabei Florian Kullmann mit acht Toren in seinem ersten A-Jugend Spiel im rechten Rückraum. Trotzdem blieb es lange eng, aber am Schluss hatte am mit dem 21:18 die Nase vorn. Auch für den TSV Murnau ging es im letzten Spiel um nichts mehr, und beide Mannschaften hatten schon 80 Minuten Spielzeit in den Knochen. Trainer Wiggerl Hoffmann nutzte das, um auch seiner Bank mehr Spielzeit zu geben. Aber herschenken wollten die Landsberger trotzdem nichts und so spielte man konzentriert weiter. Zur Pause (8:4) hätte man schon weiter vorne liegen können, aber in der zweiten Hälfte zogen die Lechstädter noch mal an und landete dann einen klaren 21:10-Sieg. Zufrieden war dann auch Trainer Wiggerl Hoffmann: „Die Mannschaft hat sich heute hoch konzentriert gezeigt und ihr Potential aufs Parkett gebracht und verdient gewonnen. Das Spiel gegen Burghausen war das Beste, das ich von dieser Truppe bisher gesehen habe.“

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