So macht Sport doch Spaß

Schüler sporteln auf dem Gelände in der Platanenstraße

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OB Mathias Neuner, JWR-Schulleiter Detlef Zimmermann, Landrat Thomas Eichinger, Landschaftsarchitekt Franz-Josef Eger und DZG-Schulleiter Bruno Bayer (von links) bei der Einweihung des neuen Schulsportgeländes
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Das Sportgelände in der Platanenstraße erstrahlt in neuem Glanz. Jetzt können die Schüler der JWR und des DZG endlich wieder draußen sporteln.
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Das Sportgelände in der Platanenstraße erstrahlt in neuem Glanz. Jetzt können die Schüler der JWR und des DZG endlich wieder draußen sporteln.
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Das Sportgelände in der Platanenstraße erstrahlt in neuem Glanz. Jetzt können die Schüler der JWR und des DZG endlich wieder draußen sporteln.
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Das Sportgelände in der Platanenstraße erstrahlt in neuem Glanz. Jetzt können die Schüler der JWR und des DZG endlich wieder draußen sporteln.
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Das Sportgelände in der Platanenstraße erstrahlt in neuem Glanz. Jetzt können die Schüler der JWR und des DZG endlich wieder draußen sporteln.
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Das Sportgelände in der Platanenstraße erstrahlt in neuem Glanz. Jetzt können die Schüler der JWR und des DZG endlich wieder draußen sporteln.
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Das Sportgelände in der Platanenstraße erstrahlt in neuem Glanz. Jetzt können die Schüler der JWR und des DZG endlich wieder draußen sporteln.

Landsberg – Vermooste Flächen. Löcher im Rasen. Spröde Kunststoffflächen. Das gehört Gott sei Dank der Vergangenheit an. Das Sportgelände der Johann-Winklhofer-Realschule (JWR) und des Dominikus-Zimmermann-Gymnasiums (DZG) erstrahlt in neuem Glanz.

1976 wurde das Schulzentrum an der Platanenstraße gebaut. Aus der gleichen Zeit ist auch die Sportanlage. In den vergangenen gut 40 Jahren wurde diese auch nicht verändert. Laufbahn, Fußball- und Hartplatz, Weitsprung, Kugelstoßen. Nur ein Beachvolleyballplatz ist in der Zwischenzeit dazu gekommen.

Klar, dass die Anlage in keinem ansehnlichen Zustand mehr war. Landrat Thomas Eichinger berichtet bei der feierlichen Eröffnung von maroden Flächen, teilweise bargen sie sogar Unfallgefahren. Die stellvertretende Schulleiterin Annette Ring erzählt, dass der Sportunterricht draußen oftmals gar nicht mehr möglich war.

Im August 2018 wurde das 1,5 Millionen Euro teure Bauprojekt, das mit 115.000 Euro gefördert wurde, endlich in Angriff genommen. Vier Planungsvarianten hat der Landschaftsarchitekt Franz-Josef Eger vom Planungsbüro Eger & Partner aus Augsburg vorgelegt. „Leider hat man sich nicht für die Maximalvariante entschieden. Das ist der einzige Wermutstropfen“, grinst Eger. Trotzdem sei das Sportgelände ganz nach seinem Geschmack. Es wurde von Grund auf erneuert. Hinzu gekommen ist noch eine Fläche, die für einen BMX-Parcours genutzt werden kann, sowie ein Soccer-Court und ein Gerätehaus für Sportgeräte.

Eine mit blauem Boden ausgelegte Fläche neben dem Hartplatz ist noch frei geblieben. Eger hätte dort gerne Calisthenics-Geräte installiert. Das sind Geräte, mit deren Hilfe man mit dem eigenen Körpergewicht trainieren kann. Doch das Landratsamt hat sich gegen diese Anschaffung entschieden. Weshalb sich dort jetzt eben eine freie Fläche befindet.

Beim neuen Fußballplatz fallen zwei Dinge sofort auf. Er ist deutlich größer als der vorherige und er ist jetzt mit Kunstrasen ausgestattet. Pflegeleicht und das ganze Jahr über bespielbar. Was will man mehr? Eine unsichtbare Besonderheit weist er außerdem auf. Es wurde komplett auf die übliche Kunststoffgranulatfüllung, Stichwort Mikroplastik, verzichtet. Die Alternative: Sand. Der Umwelt zuliebe.

Das Thema Umwelt war einer der wenigen Kritikpunkte an den Bauarbeiten, wie Eger erzählt. Einige Bäume hätten gefällt werden müssen. „Das war schmerzlich, aber wir haben Neupflanzungen vorgenommen.“

Zu guter Letzt freut sich Eger noch, dass man „finanziell eine Punktlandung“ hingelegt habe. Wobei er mit einem Lächeln zugibt, dass das vielleicht auch etwas Glück war.

Die beiden Schulleiter Detlef Zimmermann (JWR) und Bruno Bayer (DZG) sind ebenfalls glücklich mit dem Ergebnis. Zumal jetzt nach einer langen Wartezeit auch der Sportunterricht wieder vernünftig durchgeführt werden könne. Und was die Calisthenics-Geräte angeht versichert Zimmermann: „Das kriegen wir auch noch hin.“ Ein Sponsor für die Neuanschaffung soll schon gefunden worden sein.

Stephanie Novy

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