Spektakulärer Einsatz:

Traktor mit Wasserfass säuft im Lech ab

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In einem gemeinsamen Kraftakt bargen die Einsatzkräfte den am Donnerstag bei Hurlach im Lech versunkenen Traktor samt Wasserfass.

Hurlach – Spektakulärer Einsatz: Die Kräfte von Polizei, Wasserwacht, Feuerwehr und Abschleppunternehmen haben in der Nacht von Donnerstag auf Freitag einen Traktor samt Wasserfass aus dem an dieser Stelle etwa sieben Meter tiefen Lech geborgen. Das landwirtschaftliche Gespann war bei dem Versuch, Wasser zu fassen, ins Rutschen geraten und komplett abgesoffen.

Gegen 22.45 Uhr, so die Polizei, wollte ein 23-jähriger Hurlacher mit seiner Mutter (57) Wasser aus dem Lech pumpen. Dazu fuhr er mit einem Traktor und einem 5000 Liter-Fass auf Höhe der Kolonie Hurlach ans Flussufer. An einer Rampe zum Einsetzen von Booten fuhr er rückwärts an den Fluss. Während seine Mutter auf dem Traktor blieb, um diesen zu sichern, startete der Junglandwirt den Pumpvorgang. Offen- sichtlich unterschätzte er dabei das Gewicht des Wassers. Das Gespann rutschte rückwärts über die Rampe in den Fluss, die Frau konnte den Traktor gerade noch rechtzeitig verlassen.

Traktor mit Fass im Lech

Als die Feuerwehr und der Landsberger Abschleppdienst Kemény an der Rampe eintrafen, befand sich das gesamte Fahrzeug unter Wasser. Durch die Strömung drehte sich das Gespann und befand sich dann auf sechs bis sieben Meter Tiefe im Lech. Zum Bergen (bis 5.45 Uhr) des Gespanns waren die Feuerwehren Hurlach, Kaufering, Landsberg, Obermeitingen und Klosterlechfeld vor Ort, zudem die Wasserwachten aus Landsberg, Buchloe und Königsbrunn mit Booten und Tauchern.

Das Wasserwirtschaftsamt Weilheim will nun überprüfen, ob eine Wasserverschmutzung durch ausgetretene Flüssigkeiten eingetreten ist und ob die Wasserentnahme überhaupt zulässig war.

Toni Schwaiger

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