EVL schwärmt vom Neuen

Schön langsam nimmt der Kader des EV Landsberg 2000 Formen an. Wie der Verein in der letzten Woche bekannt gegeben hat, spielt ein junger Stürmer aus der tschechischen Republik in der nächsten Saison am Hungerbachweg. Er heißt Michal Kapicka und viele Experten bescheinigen dem EVL jetzt schon einen guten Griff.

Der 23-Jährige kommt aus der zweiten tschechischen Liga, war dort zuletzt beim HC Jablonec unter Vertrag. In 39 Saisonspielen konnte Kapicka 24 Tore und 29 Assists machen und ist damit Top-scorer seines Teams. Auch in der Plus-/Minusstatistik lag er am Saisonende weit vor seinen Mannschaftskameraden. „Er soll wohl noch ein größeres Kaliber sein, als etwa ein Lubor Dibelka bei Peiting“, schwärmt Pressesprecher Oliver Gaw. Allerdings gilt der Vertrag des jungen Tschechen nicht für die komplette Oberliga-Saison. Mit einer so genannten Tryout-Klausel hat der Verein die Möglichkeit sich vorzeitig von dem Spieler zu trennen, sollte die Verpflichtung nicht den gewünschten Erfolg bringen. Trotz seines jungen Alters gilt Kapicka als guter Schlittschuhläufer und soll einen guten Umgang mit dem Puck haben. Warten auf Lizenz Bis weitere Neuzugänge vermeldet werden, will der EV Landsberg 2000 noch warten. „Wir haben eine komplette Mannschaft beinander“, erklärt Vorstand Hans-Jürgen Böttcher. "Aber mehr sagen wir erst, wenn wir die Lizenz haben". Und die ließ zumindest bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch auf sich warten. Böttcher versichert aber, dass er am letzten Freitag alle Unterlagen persönlich bei ESBG-Geschäftsführer Oliver Seeliger eingereicht hat. Am Montag ging dann noch ein Fax nach München. Auch die nötigen Gehälter und Beiträge zur Berufsgenossenschaft wurden überwiesen. Der EVL-Vorstand bezifferte die Summe auf „bestimmt 50000 Euro“. Offenbar kräftig gekracht hat es beim EVL aber vor kurzem hinter den Kulissen. In einem Brief an Karin Federl und Stephan Spingler beschwerte sich Jugendleiter Toni Fischer massiv über deren Arbeits- weisen. In dem Schreiben, dass dem KREISBOTEN zugespielt wurde, beklagt er sich über den Rücktritt von Federl. Er drohte darin sogar an die Öffentlichkeit zu gehen, sollten bei der jüngsten Vorstandssitzung nicht alle Zahlen auf den Tisch kommen. Missverständnis Auf Anfrage bestätigte Vorstand Hans-Jürgen Böttcher den Wahrheitsgehalt des Briefes. „Das alles beruht aber auf einem Missverständnis, er hat sich mittlerweile bei allen entschuldigt.“ Was den Vereinschef aber noch beschäftigt ist, dass in letzter Zeit immer wieder anonym Internas an die Presse gelangen. „Da gibt es irgendwelche Machenschaften im Hintergrund.“ Näher wollte sich Böttcher aber nicht dazu äußern.

Auch interessant

Meistgelesen

Babys der Woche im Klinikum Landsberg
Babys der Woche im Klinikum Landsberg
Mit dem Kreisboten die besten Sommerferien aller Zeiten erleben
Mit dem Kreisboten die besten Sommerferien aller Zeiten erleben
Deko und Kunstobjekte aus aller Welt
Deko und Kunstobjekte aus aller Welt
Geschlossen über die Ziellinie
Geschlossen über die Ziellinie

Kommentare