Von sechs auf drei – Riederauer Triathleten kämpfen sich nach vorn

Pech hat das Erdinger Alkoholfrei Team SC Riederau beim zweiten Triathlon-Wettkampf der 1. Bundesliga in Witten gehabt. Sie erreichten nur Platz 6. Besser ist es da am Schliersee, beim dritten Bundesliga-Wettkampf gelaufen. Dort erreichten die Triathletinnen den dritten Treppchenplatz.

Beim zweiten Rennen der Saison in Witten gab es zwei verschiedene Wettkampfformate für den Bundesliga-Wettkampf: den Staffellauf sowie das Teamrennen. Beim Staffellauf absolvieren die Athletinnen nacheinander einen Sprinttriathlon (320 Meter Schwimmen, sechs Kilometer Rad fahren, zwei Kilometer Laufen), sodass von jeder Mannschaft immer eine Starterin auf der Strecke ist. Beim Teamrennen (320 Meter Schwimmen, zehn Kilometer Rad fahren, drei Kilometer Laufen) gingen die Teams – gemäß den Abständen aus dem Staffellauf – geschlossen an den Start. Eine Besonderheit bot das Schwimmen. Es fand in einem 20 Meter portablen Schwimmbecken statt, das auf dem Parkplatz des Saalbau Witten aufgebaut wurde. Am Vormittag lief zunächst alles nach Plan. Olesia Dereza und Katrin Esefeld brachten das Erdinger Alkoholfrei Team auf den dritten Platz. Als Kathrin Mannweiler ins Rennen geschickt wurde, schien es zunächst, dass der dritte Platz gehalten werden konnte. Doch auf der zweiten von fünf Radrunden hatte sie einen Reifendefekt. Dieser kostete viel Zeit, sodass man vor dem letzten Wechsel auf den achten Platz zurückfiel. Doch die starke Ukrainerin Olesia Prystayko lief gut und brachte das Team auf Platz sechs vor. Nachmittags gingen die Damen mit rund vier Minuten Rückstand auf die Erstplatzierten ins Teamrennen. Die Riederauer verteidigten Platz 6 vom Vormittag. Das Resümee von Team Chef Jörg Tabellion fiel dennoch optimistisch aus. Am Schliersee lief es besser für des Team SC Riederau. Zum ersten Mal in der Saison der Triathlon Bundesliga standen die Damen dabei auf einem Treppchenplatz. Schwer in Schliersee Bei einem der schwersten Triathlonrennen auf der Olympischen Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Rad fahren, zehn Kilometer Laufen) überzeugten Olesia Prystayko, Anja Ippach, Merja Kiviranta und Katrin Esefeld und belegten mit der Mannschaft den dritten Platz. Nicht nur Bundesliga Athleten waren dabei am Start, sondern auch diejenigen. Somit hielt der Hexal-Alpen-Triathlon 2009, bei einem Rekordteilnehmerfeld von etwa 1300 Sportlern alles was er versprochen hatte. Selbst das unbeständige Wetter stand dem nicht im Weg. Die Zuschauer bekamen tollen Sport zu sehen und die Athleten fanden die größte Herausforderung im Triathlonkalender. Im so genannten Heimrennen hatten sich die Riederauerinnen viel vorgenommen. Nach einem fünften und sechsten Platz in den vorangegangenen Rennen, wollten sie unbedingt unter die besten drei Teams gelangen. Nach dem Schwimmen im Schliersee war das Feld noch dicht zusammen. Auf der mit kurzen steilen Anstiegen sehr anspruchsvollen Radstrecke zog sich das Feld dann schon auseinander. Aber spätestens am langen Anstieg zum Spitzingsattel trennte sich die Spreu vom Weizen: Anja Ippach kam als fünfte am Spitzingsee in die Wechselzone. Kurze Zeit später folgten Merja Kiviranta und Olesia Prystayko. Katrin Esefeld ging als vierte im Team auf die Laufstrecke. Allerdings hatte sie den Anschluss an die Spitze bereits verloren. Dies war aber nicht weiter tragisch, da für die Mannschaftswertung nur die jeweils ersten Drei gewertet wurden. Auf der Laufstrecke merkte man einigen Athletinnen dann doch an, dass die Radstrecke viel von ihnen abverlangt hatte. Im Ziel belegten Olesia Prystayko in 2:23 Stunden den 7. Platz, Merja Kiviranta in 2:24 Stunden den 10. Platz, Anja Ippach in 2:25 Stunden den 12. Platz und Katrin Esefeld in 2:28 Stunden den 15. Platz. Mit dieser kompakten Mannschaftsleistung sicherten sich die Damen des Erdinger Alkohofrei Team SC Riederau den dritten Platz, hinter Synergy Sports Erlangen und Schwalbe Team Krefelder KK. Nach drei von vier Wettkämpfen liegt das Riederauer Team in der Tabelle nun auf Platz fünf. Team Chef Jörg Tabellion ist zuversichtlich. „Da geht noch was. Jetzt gilt es beim Abschlusswettkampf am 18. Juli in Offenburg wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung zu erbringen, um in der Tabelle eventuell ein oder zwei Plätze gut zu machen. Das Potenzial dazu ist auf jeden Fall vorhanden“. Gleichzeitig zum Hexal-Alpen-Triathlon 2009 fand am Schliersee die Deutsche Meisterschaft der Elite auf der olympischen Distanz statt. In dieser Wertung belegten Anja Ippach den 10. Platz und Katrin Esefeld den 16. Platz.

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