Ausgezeichnetes Programmkino

Olympia-Filmtheater erneut unter Bayerns besten Kinos

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Da freut sich die Ministerin mit der Olympia-Crew: Ilse Aigner zeichnete Klara und Rudolf Gilk für ihre herausragendes Programm im Landsberger Olympia-Filmtheater aus.

Landsberg/Bayreuth – Ausgezeichnet: Die Macher von 60 Filmtheatern aus ganz Bayern sind am Donnertag nach Bayreuth gekommen, um vom Film-und Fernsehfond Bayern (FFF Bayern) die Prämien für ihr Jahresfilmprogramm 2016 entgegenzunehmen. Und einmal mehr unter ihnen: Klara und Rudolf Gilk vom Olympia-Filmtheater Landsberg.

Bayerns Medienministerin Ilse Aigner nutzte die Gelegenheit, um die Wichtigkeit von Kinos für die Kultur hervorzuheben – auch in der Lechstadt. Das Landsberger Olympia-Filmtheater, so hieß es in der Laudatio, präsentiere ein ausgewähltes Filmprogramm und zeichne sich besonders mit seinen Sonntags-Matineén aus, die vom Publikum sehr geschätzt würden.

Hervorgehoben wurde das Kino-Open-Air auf dem Rossmarkt, das es unter anderem in Zusammenarbeit mit dem KREISBOTEN nun schon seit 16 Jahren gibt. „In diesem Jahr fiel der Jury besonders das Filmmusik-Konzert beim Open-Air auf, bei dem der süditalienische Stargeiger Alessandro Quarta zu entsprechenden Filmausschnitten, Musiken von berühmten Filmen interpretierte“, berichtet Rudolf Gilk aus Bayreuth. Für dies alles erhielt die Olympia-Crew in diesem Jahr den Kinoprogrammpreis des FFF Bayern bereits zum sechsten Mal in Folge.

Programmkinos gibt es überall in Bayern. Um die ganze Vielfalt engagierter Kinos zu würdigen, findet die Verleihung der Programmprämien, die der FFF Bayern seit 22 Jahren vergibt, jedes Jahr in einem anderen der sieben Regierungsbezirke statt. Heuer war Oberfranken an der Reihe, mit Bayreuth als erstmaliger Gastgeber. Bayerns Medienministerin Ilse Aigner überreichte an die Betreiber von 60 Kinos die Urkunden, wobei die Spitzenprämie heuer an Christian Ilg vom Babylon Kino am Stadtpark in Fürth ging.

Sowohl FFF-Geschäftsführer Klaus Schaefer als auch Medienministerin Aigner betonten die Bedeutung von Filmtheatern, die gerade in der heutigen Zeit ein unvergleichliches Erlebnis böten. „Das Kino hat an seiner Faszination und Attraktivität nichts eingebüßt. Es ist viel schöner, miteinander zu lachen und vielleicht auch zu weinen, als allein vor dem kleinen Bildschirm“, sagte die Ministerin. Sie dankte allen Kinobetreibern für ihr Engagement: „Wie jeder haben Sie massive Konkurrenz und müssen sich etwas einfallen lassen. Aber wenn die Menschen strahlend und mit Freude im Herzen aus dem Kinosaal kommen, dann sind Sie auch ein Stück weiter. Bleiben Sie erfolgreich, vielfältig und höchst engagiert.“ Ministerin Aigner abschließend: Die Erhöhung der Mittel für die Filmtheaterprämien auf insgesamt 380.000 Euro sei „klares Commitment“ des Freistaats für die Programmkinos. Bei aller Liebe zum Film seien die Programmkinos das wichtigste Glied in der Kette.

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