Seminarschiff vor Dießen gesunken

Sir Shackleton im Ammersee auf Tauchstation

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Vier Tonnen schwer, 11,5 Meter lang und jetzt auf Grund: Sir Shackleton.

Dießen - Erst Corona und jetzt das: In der Nacht von Montag auf Dienstag ist das Seminarboot "Sir Shackleton" gesunken.  Der Zwei-Mast-Ketsch aus Holz aus den 50er Jahren lag südlich des Dießener Ortsteils St. Alban an der Boje. Aktuell ragen nur noch die Masten aus dem See, umringt von einer Ölsperre. Die Bergung des Bootes ist für Freitag geplant.

Das Boot liegt im Bojenfeld vor St. Alban in rund sieben Meter Tiefe. Die Feuerwehr Dießen legte vorsorglich eine Ölsperre aus, um eventuell auslaufendes Motoröl beziehungsweise Treibstoff zu binden. Das Wasserwirtschaftsamt in Weilheim sei ebenfalls informiert worden.

Warum der rund vier Tonnen schwere und 11,5 Meter lange Ketsch unterging ist im Moment noch völlig unklar. "Uns liegen noch keine Erkenntnisse vor", sagt Dießens Polizeichef Alfred Ziegler.

Bis zu zehn Personen finden auf der Sir Shackleton Platz.

Eigner sind Klaus Gattinger und Christian Seelos, die zusammen die Seminarschiff Ammersee GbR führen. Im Juni 2011 brachten das Schiff, dessen Rumpf vermutlich noch vor dem Zweiten Weltkrieg in Hamburg gebaut worden war, an den Ammersee und gaben ihm neuen Namen „Sir Shackleton“ - nach dem berühmten Antarktis-Forscher. Seither dient es als Seminarschiff für Team- und Führungstrainings sowie für Seminare im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung. Es bietet Platz für bis zu zehn Personen.

Hier der ausführliche Bericht.
Toni Schwaiger

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