Auf der Waitzinger Wiese

Die eRUDA wird zum Landsberger E-Auto-Salon

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Alt und Neu der eMobilität waren bei der eRUDA 2018 noch auf dem Landsberger Hauptplatz zu bestaunen. In diesem Jahr ist Dreh- und Angelpunkt der elektrischen Rundfahrt um den Ammersee auf der Waitzinger Wiese.

Landsberg – Die Waitzinger Wiese wird in diesem Jahr zum Dreh- und Angelpunkt der elektrischen Rundfahrt um den Ammersee (eRUDA). Dort, wo alljährlich im Frühjahr der Landsberger Autosalon stattfindet, sammeln sich am Samstag, 14. September, über 140 elektrisch betriebene Fahrzeuge, um zur größten E-Auto-Rallye Deutschlands zu starten. Außerdem findet eine von der Landsberger Energie-Agentur (LENA) organisierte Ausstellung rund um die E-Mobilität statt.

Es ist bereits die siebte Auflage der Veranstaltung, die den Kinderschuhen längst entwachsen ist. Die eRUDA-Teilnehmer kommen aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland – unter anderem sind heuer E-Autofahrer aus Finnland, Tschechien, Frankreich, Österreich und der Schweiz vertreten. Allein diese Tatsache demonstriert, was die stetig wachsende Community der elektrisch Fahrenden längst weiß: Reichweite und Lade-Infrastruktur sind inzwischen so weit ausgebaut, dass lange, grenzüberschreitende Strecken kein Problem mehr sind.

Passend dazu startet ein Teil der Rallye-Fahrer nicht zur normalen Tour, sondern zur eRUDA-­Challenge mit dem Ziel Sölden und Rettenbachferner. Der österreichische Alpengletscher ist mit 2.830 Höhenmetern der höchste befahrbare Punkt der Alpen. Das sind hin und zurück 374 Kilometer, die einige Fahrer voraussichtlich ohne Nachladen meistern werden.

Der größte Teil des eRUDA-­Feldes fährt eine weniger anspruchsvolle Tour nach Berg­kirchen (Landkreis Dachau) zur weltgrößten Indoor-Elektro-­Kartbahn. Am Sonntag starten alle Teilnehmer gemeinsam zum LEW-Technologiezentrum in Königsbrunn, wo ein Vortragsprogramm zur Zukunft der Mobilität stattfindet.

Vorträge gibt es auch für Interessierte in Landsberg, am Freitagabend vor dem eRUDA-­Start. Im Gemeindesaal der evangelischen Christuskirche (Von-Kühlmann-Straße) referiert ab 18 Uhr der langjährige Rallye-Teilnehmer Georgios Skempes über eine E-Auto-Fahrt zum Nordkap. Ab 19 Uhr spricht Fuchstals Bürgermeister Erwin Karg über den steinigen Weg seiner Gemeinde zur Energie-­Autarkie.

Am Samstag sind auf der Waitzinger Wiese zahlreiche Aussteller vertreten. Sie präsentieren etwa praktische Ladevorgänge und eine Vielzahl unterschiedlicher E-Fahrzeuge; kostenfreie Probefahrten sind möglich. eRUDA-Organisator Werner Hillebrand-Hansen und LENA-Vorsitzender Berthold Lesch hoffen, dass möglichst viele Besucher den Weg zum Ausstellungsgelände finden werden. Denn die Laufkundschaft der Vorjahre, als die eRUDA auf dem Hauptplatz Station machte, fällt ja diesmal weg.

Ulrike Osman

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