Sicher über den Graben

Die marode Holzbrücke über den Graben am ehemaligen Sägewerk in der Nordost-Ecke der Schwaighofsiedlung wird im Mai durch eine Stahlbetonkonstruktion ersetzt. Foto: Schwaiger

Und wieder steht ein Brückenbau an, diesmal allerdings ein wenig spektakulärer. Das Holzbauwerk, das den tiefen Auslaufgraben des ehemaligen Sägewerks im Nordosten der Schwaighofsiedlung überbrückt, ist marode und muss erneuert werden. Einstimmig sprach sich der Bauausschuss am Mittwoch für eine Stahlbetonbrücke mit Holzgeländer aus. Kostenpunkt: 41000 Euro.

Selbst der Laie erkennt auf den ersten Blick, dass es um die Brücke über den zwölf Meter breiten und bis zu fünf Meter tiefen Graben auf der Ostseite des Sägewerks nicht gut bestellt ist. Be­reits im Oktober hatte die Stadt aus Gründen der Ver­kehrs­sicherheit die Durchfahrtsbreite von zwei auf einen Meter reduziert. So blieb sie für die vielen Fußgänger und Radfahrer auf dem Lechuferweg zwischen Landsberg und Kaufering wenigsten noch nutzbar – allerdings nicht dauerhaft. Im Mai soll es eine neue Brücke geben. Wesentlich griffiger Zunächst favorisierte man im städtischen Tiefbaureferat ein Holzbauwerk, das sich am besten in das Bild der Uferlandschaft einfügen würde. Die Baukosten in Höhe von 60000 Euro zwangen indes zu einer Alternative mit Fertigteilen aus Stahlbeton und einem Geländer aus Lärchenholz. Diese Ausführung ist mit 41000 Euro deutlich billiger. Zudem reduziere sich der Unterhalt auf ein Minimum und die Brückenoberfläche sei bei Feuchtigkeit „wesentlich griffiger“ als Holzplanken. Mit 2,48 Meter befahrbarer Breite lässt die neue Brücke in Zukunft den Begegnungsverkehr von Fahrrädern zu. Zudem wird sie auch Kraftfahrzeuge tragen können, was den Unterhalt des Geh- und Radweges am Lech erleichtern soll.

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