Auf der Siegerstraße

Ungefährdeter Auswärtssieg für die „X-men“: Der Landsberg X-Press zeigt eine starke Defense und gewinnt 36:14 gegen die Bamberg Bears. Foto: Krivec

Die Footballer des Landsberg X-press haben die Scharte vom Wochenende zuvor eindrucksvoll ausgewetzt. Bei den Bamberg Bears feierte man am Sonntag einen zum Schluss ungefährdeten 36:14 (14:6, 14:8, 8:0, 0:0)-Auswärtssieg. Die Tabellenführung in der Bayernliga Nord gehört allerdings weiter den Erlangen Sharks, die die Franken Timberwolves mit 40:6 abfertigten.

Nur zu Beginn hatte man Schwierigkeiten mit den Gastgebern. Zwar machten die „X-men“ gleich mit dem ersten Drive Punkte, doch Bamberg kam postwendend zum Ausgleich. Danach allerdings punktete Landsberg regelmäßig, während die Bears gegen die an diesem Tag gute Landsberger Defense immer öfter in Schwierigkeiten gerieten. Kurz vor der Pause hatten die Landsberger dann die überragende Szene des Spiels: Im ersten Play nach einem Punkt der Bamberger warf Quarterback Jason Bertrand einen 80-Yard-Pass zum Touchdown durch Bernhard Bloch, der dann auch die 2-Point-Conversion verwandelte. Mit dem Zwischenstand von 28:14 waren die Landsberger endgültig auf die Siegerstraße eingebogen. „In der ersten Hälfte ist unsere Defense durch kurze Pässe in die Mitte noch in Gefahr gekommen, in der zweiten Halbzeit hatte Bamberg dann gar nichts mehr zu melden“, so X-Press-Präsident Knut Dins. „Da haben wir nichts mehr zugelassen, super gespielt, nur leider zu wenig Punkte gemacht.“ Während bei einsetzendem Regen die Receivern einige Male ausrutschten, nützte die Verteidigung diese Unsicherheiten auf der Gegenseite aus: Thomas Sailer und Alexander Brosch eroberten zwei Fumbles der Bears für die Landsberger. Bereits in der ersten Halbzeit hatte Christian Wech mit einer Interception den Weg für das zwischenzeitliche 20:6 bereitet. Erfolgreich war auch wieder Quarterback Jason Bertrand, unter anderem mit einigen Läufen. Das allerdings gefällt Präsident Dins und Trainer Neblich nur bedingt. Dins: „Er ist mehr gelaufen, als wir wollten. Das bringt zwar Raum und auch Punkte, aber die Verletzungsgefahr ist natürlich auch wesentlich höher.“ Ob der Kanadier ein Einsehen in die Sorge seiner Vorgesetzten hat und seine Spielweise umstellt, können die Football-Fans am Samstag, 19. Mai (17 Uhr) begutachten. Dann gastieren die München Rangers aus der Bayernliga Süd im Sportzentrum. Die „X-Men“ wissen noch nicht sicher, ob dann auch ihr Receiver Bernhard Bloch mit von der Partie ist. Er klagte nach dem Spiel über Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen und kam mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus. Knut Dins: „Er war dann aber schon wieder ganz guter Laune. Ich hoffe, dass er bis zum Spiel gegen München wieder fit ist.“ Das Jugendspiel wurde mit 20:0 für Landsberg gewertet, weil Bamberg nicht genügend Spieler hatte.

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