»It‘s Showtime!«

Musikschule Landsberg mit Musical und Filmmusik

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Von ganz klein bis ganz groß: Beim Streicherkonzert der Musikschule Landsberg spielten die Schüler vom Mini- bis zum Sinfonieorchester Musik aus Musical und Film.

Landsberg – Wenn der Leiter der Städtischen Sing- und Musikschule Landsberg Lothar Kirsch die „Fangemeinde“ im Veranstaltungszentrum begrüßt, kann das nur eines bedeuten: Das große Streicherkonzert der Musikschulorchester steht an. Am vergangenen Sonntag hatten sich die Musiker Musical und Filmmusik auf die Fahnen geschrieben: ein unterhaltsames Programm mit schauspielerischen Einlagen – streng nach dem Motto „It’s Showtime!“

Um die Zuschauer auch gleich auf eine glamouröse Show einzustimmen, begrüßen Annette und Jeanette im Glitzeroutfit der 70er die Fans – samt Blitzlichtgewitter der Paparazzi. Die beiden leiten das Konzert des Mini- und Maxiorchesters unter der Leitung von Lisa Pokorny und Katharina Kraus ein. Auf dem Programm: ein unheimliches Gespensterstück. Saiten quieken und quietschen, Wind bläst durch die Streichinstrumente, die Kuckucksuhr schlägt Mitternacht. Und unheimliche Gespenster im Kleinformat tanzen über den Köpfen der Musiker, die auch mit Trippeln und Trappeln Gänsehaut erzeugen. Bis schließlich die Kuckucksuhr eins schlägt – und den Spuk auflöst. Als zweites Stück zeigt das Maxiorchester sein Können mit dem „König der Löwen“, samt afrikanisch angehauchter Trommeleinlage der mitspielenden 20 Schlagzeugschüler.

Aus Maxi wird Sinfonietta: Die etwas größeren Musiker unterhalten mit dem „Phantom der Oper“. Und um den Zuhörern zu zeigen, welches musikalische Thema zu welchem Protagonisten des Musicals gehört, erläutert „Professor Dr. Dinkelhammer mit übergroßem IQ“ die Handlung: Da ist das Phantom selbst, die Sängerin, die gekidnappt wird. Und auch der Kronleuchter, der dabei mit einem Schlagzeugknall in den Zuschauerraum kracht.

Dem Phantom folgt ein Stück aus „Cinderella“. Und wenn Jungs mit Sonnenbrille am Schlagzeug stehen, kann es nur heißen: „Mission impossible“.

Das ganze Konzert erfordert Organisation. Abstimmung, welche Musiker ab-, welche auftreten, wer wo hin muss und was ansteht. Alle Auftritte klappen ohne Probleme. Und zeugen vom guten Zusammenspiel aller Beteiligten – nicht nur im musikalischen, sondern auch im organisatorischen Bereich.

Die ganz Großen vom Sinfonieorechester bleiben beim Film. Bei dem Dirigentin Birgit Abe sogar in Lebensgefahr schwebt: Ein langer silberner Dolch nähert sich ihr, während die Streicher ein abgehacktes Stechen imitieren: unverkennbar, das ist Hitch-

cocks „Psycho“. Aber genug des Horrors. Das Sinfonieorchester schwelgt in der Filmmusik zu „Harry Potter“. Und klingt bombastisch mit dem Soundtrack zu „Star Wars“ aus.

Susanne Greiner

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