Skiffmania mit 60 Booten

60 Boote sind bei der diesjährigen Skiffmania am vergangenen Wochenende auf dem Ammersee gesegelt. Für den Diessner-Segel-Club war das ein hervorragendes Meldeergebnis. Das Teilnehmerfeld war international besetzt. Den Christian-Fries-Gedächtnispreis holten sich Philipp Nocke (Berliner Yacht-Club), Urs Wihlfahrt (Kieler Yacht-Club) und Julius Adomeit.

Zum ersten Mal wurde dabei über zwei parallele Kurse gesegelt, um einen reibungslosen Ablauf der Wettfahrten für die sechs Bootsklassen zu gewährleisten. Hierfür hatte der Herrschinger-Segel-Club sein Startboot zur Verfügung gestellt. Für die beiden Wettfahrtleiter Heinz Peter Nersinger und Florian Warken war die aufwändige Organisation nicht die einzige Herausforderung an diesem Wochenende. Während am Freitag problemlos fünf beziehungsweise vier Wettfahrten bei den Jugendklassen und in der Klasse „International Moth“ durchgeführt wurden, reichte es am Samstag bei schwierigem Wetter nur für zwei beziehungsweise eine Wettfahrt. Am Sonntag blieb der Wind dann ganz aus und das Zwischenergebnis vom Samstag war gleichzeitig das Endergebnis. Bei den RS Feva, bei denen nur zwei Crews antraten, sicherten sich Valerie Fischer und Felicitas Dettenhofer vom Yacht-Club Ambach den ersten Platz vor der DSC-Crew Nico Reger und Julian Stowasser. Bei den „fliegenden“ Motten, den International Moth, gewann Harald Steiner von der Sportvereinigung Dingelsdorf vor Giovanni Galeotti vom Royal Yacht Club Van Belgie. Die 29er konnten mit einem Rekordfeld von 28 Booten aufwarten, in dem sich zwei Schweizerinnen durchsetzten. Nathalie Keller vom Thuner Yachtclub und ihre Vorschoterin Irina Hotz vom Züricher Yacht-Club gewannen vor einer weiteren Mädchencrew und der ersten männlichen Crew, die jeweils vom österreichischen Attersee kamen. Bei der olympischen Klasse 49er gewann Heinrich von Bayern und Daniele Di Martino vom Bayerischen Yacht-Club. Zweite wurden die Schweizer Stephan Zurfluh und Beat Müller. Bei den 14-Footern gewannen Stefan Ritsche vom Yacht-Club Radolfzell und Dominik Entzminger vom TSV Utting vor Stephan Heim und Benjamin Blanasch ebenfalls vom Ammersee. Die großen 18-Footer, bei denen auch Prinz Luitpold von Bayern mit seiner Crew teilnahm, segelten erstmalig den Christian-Fries-Gedächtnispreis als Wanderpreis aus, der an Philipp Nocke (Berliner Yacht-Club), Urs Wihlfahrt (Kieler Yacht-Club) und Julius Adomeit ging. Zweite wurden Werner Gieser, Max Friedrich und Ralph Kämmerle gefolgt von Christoph Hagenmeyer mit seiner Crew.

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